wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 4.01 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben „verschluckt“ hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
kostenlose-Urteile.de
Freitag, 6. Dezember 2019

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche




Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern0/0/5(0)
Hier beginnt die eigentliche Meldung:

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom 09.09.2015
2 L 2072/15 -

Flüchtlings­unterkunft in Köln-Rondorf darf gebaut werden

Unzumutbare Lärmimmissionen nicht zu erwarten

Das Verwaltungsgericht Köln hat den Eilantrag mehrerer Anwohner gegen den Bau einer Flüchtlings­unterkunft abgelehnt.

Im zugrunde liegenden Streitfall machten mehrere Anwohner (Antragsteller) geltend, dass der Bau einer Unterkunft für ca. 150 Flüchtlinge am Merlinweg in Köln-Rondorf gegen das baurechtliche Gebot der Rücksichtnahme verstoße. Es sei mit erheblichen Lärmimmissionen zu rechnen, die ihnen im reinen Wohngebiet nicht zumutbar seien.

Geplante Flüchtlingsunterkunft liegt nicht in reinem Wohngebiet

Dem ist das Verwaltungsgericht Köln nicht gefolgt. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die geplante Flüchtlingsunterkunft nicht in einem reinen Wohngebiet liege. Die Antragsteller hätten keinen Anspruch darauf, dass auch die an das reine Wohngebiet angrenzende Fläche nicht mit einer Flüchtlingsunterkunft bebaut werde. Denn der Anspruch auf Gebietserhaltung beziehe sich nur auf das Wohngebiet selbst. Ferner könne nicht festgestellt werden, dass die geplante Unterkunft für die Grundstücke der Antragsteller unzumutbare Lärmimmissionen mit sich bringen werde.

Werbung

© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 10.09.2015
Quelle: Verwaltungsgericht Köln/ra-online

Aktuelle Urteile aus dem Baurecht | Bauplanungsrecht | Nachbarrecht | Verwaltungsrecht

Urteile sind im Original meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst kostenlose-urteile.de alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Dokument-Nr.: 21567 Dokument-Nr. 21567

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: https://www.kostenlose-urteile.de/Beschluss21567

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

Schicken Sie uns Ihr Urteil!Ihre Kanzlei hat interessante, wichtige oder kuriose Fälle vor Gericht verhandelt?
Senden Sie uns diese Entscheidungen doch einfach für kostenlose-urteile.de zu. Unsere Redaktion schaut gern, ob sich das Urteil für eine Veröffentlichung eignet.
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0
 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Kommentare (6)

 
 
Armin schrieb am 11.09.2015

Unterlassen Sie doch die rechtspolemische Hetze, es bringt ohnehin nichts - wenn Ihr in der Situation der Flüchtlinge wärt, wärt Ihr doch auch froh, wenn man euch hilft ...

Ob der Staat genugt tut und seinen Pflichten vollständig nachkommt, ist die viel wichtigere Fragestellung ...

Frank antwortete am 12.09.2015

SIE sind doch hier der "Polemiker...und noch dazu ein niveauloser...Sie wollen alle Meinungen unterdrücken, die nicht nicht "pro Flüchtlinge" ausfallen, was für ein Demokratieverständnis. Ich würde ja gern mal wissen, was Sie unter "rechts" verstehen und empfehle Ihnen einen Beitrag von Götz Aly, erschienen als Kolumne im "Neuen Deutschland" zum Thema "waren die Nationalsozialisten links". Viele Gesetze wie Mieterschutz oder der 1. Mai als Feiertag kommen nämlich aus dieser Ecke, also aufgepaßt.

Wer diese ganzen Flüchtlinge, die sich einen Dreck um bestehende Gesetze scheren, wie man angesichts der Bilder aus Ungarn sieht, hier will, soll sie bitte in den eigenen vier Wänden beherrbergen und das selbst bezahlen! Das Recht auf politisches Asyl sehe ich hier seitens der herrschenden Politik als mißbraucht an.

Lars antwortete am 12.09.2015

Nichts für ungut, aber die Art, wie Sie diskutieren und die Argumente ähneln denen aus der rechtsradikalen Ecke frappierend.

feo schrieb am 11.09.2015

Man braucht nicht mehr zu KLAGEN, denn es wird immer das gleiche Urteil gefällt.

s.mueller schrieb am 11.09.2015

so wird doch IMMER geurteilt...

"mami der nation will doch nur das "beste"...

fragt sich nur fuer "WEN"...

was wuerde "MUTTI" sagen, wenn die unterkuenfte DIREKT vor iher "mietwohnung" oder vor dem "reichstag" ("REICH"? das zweite wohl, dass ja immer noch verleugnet wird") entstehen..,

oh, dann erfolgt der "aufschrei"..

siehe NSA... als "MUTTI" abgehoert wurde....

es geht doch augenscheinlich immer danach, was unsere "VOLKSVERTRETER" gerne "vertreten" wollen...

dass menschen, die jahrzehnte auf ihr "hab&gut" sparten,dieses nun aber nun durch entscheidungen von "merkwuerdig, sabberel&CO"nun mal fix 70% an wert verlieren.ist doch der "MUTTI&ihrem dickem nebenbuhler" voellig wurst..betrifft sie ja nicht...

warum nimmt denn angela keine fluechtlinge auf...?

und "SIGGI", der doch sicher genug platz (im kopf und auch in seiner villa) hat?????

oh jeh...

Wilhelm Herbi antwortete am 11.09.2015

Selbsthilfe ist die beste Hilfe!!

Wie ist das mit Selbstjustiz, auch so wirkungsvoll??

Werbung

Drucken
Das könnte Sie auch interessieren ...



Werbung