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Bundesfinanzhof, Urteil vom 05.07.2012
VI R 50/10 -

Telefonkosten als Werbungskosten bei längerer Auswärtstätigkeit abzugsfähig

Aufwendungen können als beruflich veranlasster Mehraufwand der Erwerbssphäre zugeordnet werden

Kosten für Telefongespräche, die während einer Auswärtstätigkeit von mindestens einer Woche Dauer anfallen, können als Werbungskosten abzugsfähig sein. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

Der Kläger des zugrunde liegenden Falls, ein Marinesoldat, führte während eines längeren Auslandseinsatzes an den Wochenenden 15 Telefongespräche mit seiner Lebensgefährtin und Angehörigen für insgesamt 252 Euro. Die Kosten machte er vergeblich in seiner Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend. Das Finanzgericht hat der Klage stattgegeben. Die Revision des Finanzamts hatte keinen Erfolg.

Mehrkosten zur Regelung notwendiger privater Dinge bei längerem Auswärtsaufenthalt nicht vermeidbar

Der Bundesfinanzhof entschied, dass es sich bei den Aufwendungen für Telefonate privaten Inhalts etwa mit Angehörigen und Freunden zwar regelmäßig um steuerlich unbeachtliche Kosten der privaten Lebensführung handele. Nach einer mindestens einwöchigen Auswärtstätigkeit ließen sich die notwendigen privaten Dinge aber aus der Ferne nur durch über den normalen Lebensbedarf hinausgehende Mehrkosten regeln. Die dafür anfallenden Aufwendungen könnten deshalb abweichend vom Regelfall als beruflich veranlassten Mehraufwand der Erwerbssphäre zuzuordnen sein.

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© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 12.12.2012
Quelle: Bundesfinanzhof/ra-online

Aktuelle Urteile aus dem Steuerrecht
Urteile zu den Schlagwörtern: Auswärtstätigkeit | private Telefonate | Werbungskosten
Fundstellen in der Fachliteratur: Zeitschrift: Internationales Steuerrecht (IStR)
Jahrgang: 2013, Seite: 63
IStR 2013, 63

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Dokument-Nr.: 14841 Dokument-Nr. 14841

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