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Sonntag, 25. August 2019

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Handgelenk“ veröffentlicht wurden

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 05.11.2013
- 26 U 145/12 -

Patient erhält wegen fehlerhafter Behandlung nach Operation eines Handgelenksbruchs 15.000 Euro Schmerzensgeld

Komplexes regionales Schmerzsyndrom muss für Schmerzens­geld­anspruch eindeutig auf fehlerhafte Behandlung zurückzuführen sein

Wird nach der Operation eines so genannten Handgelenksbruchs (distale Radius­mehr­fragment­fraktur) ein fortbestehender zentraler Defekt der Gelenkfläche unzureichend behandelt und die Kompression des Mittelarmnervs (Nervus medianus) zu spät erkannt, können hierdurch bedingte Gesundheitsschäden ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro rechtfertigen. Ein aufgetretenes komplexes regionales Schmerzsyndrom (Complex Regional Pain Syndrom, CRPS) ist nicht zu berücksichtigen, wenn nicht festzustellen ist, dass es durch die fehlerhafte Behandlung verursacht wurde. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Der 54 Jahre alte Kläger des zugrunde liegenden Streitfalls, ein Kraftfahrer aus Menden, erlitt im Juni 2010 einen Arbeitsunfall, bei dem er sich die Speiche handgelenksnah brach (distale Radiusmehrfragmentfraktur). Die operative Reposition erfolgte durch den erstbeklagten Chefarzt der chirurgischen Abteilung des zweitbeklagten Krankenhauses in Werl. Die stationäre Behandlung endete Anfang Juli 2010. Aufgrund fortbestehender Beschwerden suchte der Kläger im August 2010 eine Klinik in Bochum auf. In dieser wurden ein nach der ersten Operation fortbestehender zentraler Defekt der Gelenkfläche und die Kompression des Mittelarmnervs operativ behandelt... Lesen Sie mehr

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Landgericht Coburg, Urteil vom 30.11.2011
- 21 O 380/11 -

Räum- und Streudienst haftet nicht für Sturz einer Arbeitnehmerin auf Betriebsgelände

Räum- und Streudienst muss lediglich breite Geh- und Fahrwege schaffen

Wer eine Räum- und Streupflicht übernimmt, muss dieser auch nachkommen und sollte das Räumen im Hinblick auf mögliche Schadensfälle auch dokumentieren. Dem Benutzer einer geräumten Fläche muss jedoch auch klar sein, dass er sich nicht völlig auf Schnee- und Eisfreiheit verlassen darf - denn Schnee und Eis gehören zum Winter. Dies entschied das Landgericht Coburg.

In dem zugrunde liegenden Streitfall stürzte im März des Jahres 2010 eine Arbeitnehmerin auf dem Hof ihres Arbeitgebers. Dieser hatte die Räum- und Streupflicht an die beklagte Firma übertragen, welche sie durch einen selbständigen Subunternehmer ausüben ließ. Die spätere Klägerin stürzte gegen 9.00 Uhr und brach sich das linke Radiusköpfchen (Ende des Unterarmknochens Speiche, nahe... Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 14.11.2007
- 7 U 101/06 -

Heilbehandlungsarzt haftet persönlich bei einem Diagnosefehler

Für die Folgen einer falschen Diagnose haftet ein Heilbehandlungsarzt (so genannter H-Arzt) der Berufgenossenschaften persönlich und nicht etwa die Berufsgenossenschaft. Die Grundsätze zur Haftung eines so genannten Durchgangsarztes sind nicht auf den H-Arzt übertragbar. Dies entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe.

Der Kläger verlangt von dem beklagten Arzt Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer fehlerhaften ärztlichen Behandlung. Nach einem Arbeitsunfall im Juli 2001 wandte er sich wegen einer Handverletzung an den Beklagten, der Facharzt für Chirurgie und als Heilbehandlungsarzt (sogenannter H-Arzt) der Berufsgenossenschaften zugelassen ist. Nach einer Röntgenaufnahme schloss der Beklagte... Lesen Sie mehr

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Landgericht München I, Urteil vom 24.03.2005
- 6 O 14405/04 -

Eine Treppe in einer Gastwirtschaft muss rechts und links einen Handlauf aufweisen

Gastwirt muss 1000,- € Schmerzensgeld zahlen - Zu den Anforderungen an eine Treppe in einer Gastwirtschaft

Ein Gastwirt hat alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um von seinem Betrieb ausgehende Gefahren für seine Gäste abzuwenden. An die Sicherheit einer Treppe in einer Gastwirtschaft sind hohe Anforderungen zu stellen.

Insbesondere haben solche Treppen entsprechend einer Vorschrift in der Gaststättenverordnung auf beiden Seiten einen griffsicheren Handlauf aufzuweisen. Mit dieser Begründung hat das Landgericht München I einem Münchner Gaststättenbesucher Schadensersatz nach dem Sturz über eine Treppe der Wirtschaft zugesprochen.Der Kläger, ein älterer Herr, betrat am 13.05.2002... Lesen Sie mehr

Landgericht Coburg, Urteil vom 12.05.2004
- 13 O 44/04 -

Zur Frage der Haftung eines Theaterinhabers, wenn ein Besucher auf der Eingangstreppe stürzt und sich verletzt

Eigentlich geht man ins Theater, um sich zu amüsieren und unterhalten zu lassen. Dass ein Gast selbst die "Hauptrolle" in einem Drama spielt, ist selten. Kommt das doch vor, beispielsweise weil er auf den Treppenstufen zum Theater hinfällt, kann er grundsätzlich nicht den Betreiber haftbar machen.

Das Landgericht Coburg wies daher jetzt die Klage einer gestürzten Theaterbesucherin ab. Sie hatte von der Inhaberin der Schaubühne die Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von knapp 10.000 € gefordert. Das Theater, so das Gericht, habe keine Verkehrssicherungspflichten verletzt, die Besucherin den Sturz aus Unachtsamkeit selbst zu verantworten.Sachverhalt... Lesen Sie mehr



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