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Mittwoch, 20. Oktober 2021

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Personenname“ veröffentlicht wurden

Kammergericht Berlin, Beschluss vom 30.06.2009
- 1 W 93/07 -

KG Berlin: Eltern dürfen ihren Sohn "Djehad" nennen

Einschränkung des Rechts zur freien Namenswahl nicht gerechtfertigt

Mit der Wahl des Vornamens "Djehad" für ihren Sohn gefährden Eltern nicht das Wohl ihres Kindes. Das hat das Kammergericht Berlin entschieden.

Der Standesbeamte hatte die beantragte Beurkundung dieses Namens im Geburtenbuch mit der Begründung abgelehnt, das Kindeswohl sei bei Wahl dieses Vornamens erheblich gefährdet: Er bedeute "Heiliger Krieg" und habe in Deutschland seit dem 11. September 2001 eine stark negative Bedeutung erlangt.Dem ist das Kammergericht nicht gefolgt und hat - wie zuvor das Amtsgericht und das Landgericht - die Namenswahl als unbedenklich angesehen.Bei dem Wort „Djehad“ handele es sich um eine im Arabischen auch als männlicher Vorname gebräuchliche Bezeichnung für die Verpflichtung des Muslim zu einem geistigen und gesellschaftlichen... Lesen Sie mehr

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Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 03.11.2005
- 1 BvR 691/03 -

Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Versagung des Vornamens „Anderson“

Die Verfassungsbeschwerde eines Elternpaares, dem verwehrt wurde, seinem Sohn den Vornamen Anderson (Bernd Peter) zu geben, da dieser Name in Deutschland nur als Familienname gebräuchlich sei, war erfolgreich.

Die 1. Kammer des Ersten Senats hob die ablehnenden gerichtlichen Entscheidungen des Oberlandesgerichts und Landgerichts auf, da sie die Eltern in ihrem Elternrecht und das Kind in seinem Persönlichkeitsrecht verletzten.Dem Recht der Eltern zur Vornamenswahl für ihr Kind dürfe allein dort eine Grenze gesetzt werden, wo seine Ausübung das Kindeswohl zu beeinträchtigen... Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 13.08.2003
- 2 W 110/03 -

Mädchen darf „Emelie-Extra“ heißen

Eltern dürfen ihre Tochter „Emelie-Extra“ nennen. Dies entschied der 2. Zivilsenat des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts.

Die zuständige Standesbeamtin und die Vorinstanzen hatten der Mutter die Eintragung des gewünschten Namenszusatzes „Extra“ zunächst verweigert, weil dies kein Personenname sei und das Kind in der Gefahr stehe, lächerlich gemacht zu werden. Die Mutter, eine Flugzeugpilotin, hatte demgegenüber darauf verwiesen, dass der ihr als Bezeichnung für ein Flugzeug bekannte Name „Extra“ jedenfalls... Lesen Sie mehr




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