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Dienstag, 23. April 2019

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum „Amtsgericht Neuwied“ veröffentlicht wurden

Amtsgericht Neuwied, Urteil vom 08.07.2013
- 42 C 430/13 -

Kein Kaufvertragsschluss bei vorzeitigem Abbruch einer Ebay-Auktion wegen Nichterreichen des Mindestpreises

Käufer hat kein Anspruch auf Herausgabe

Bricht ein Verkäufer vorzeitig eine Ebay-Auktion ab, so kommt jedenfalls dann kein Kaufvertrag zustande, wenn der Mindestpreis noch nicht erreicht wurde. Der Käufer hat in einem solchen Fall keinen Anspruch auf Herausgabe. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Neuwied hervor.

In dem zugrunde liegenden Fall wollte ein Mann im Dezember 2012 sein Motorrad über die Auktionsplattform Ebay versteigern. Jedoch beendete er die Auktion noch vor Erreichen des Mindestpreises. Dennoch meinte der zu diesem Zeitpunkt mit 610 € Höchstbietende, dass ein Kaufvertrag zustande gekommen sei und verlangte die Herausgabe des Motorrads. Da sich der Motorradbesitzer jedoch weigerte dem nachzukommen, landete der Fall vor Gericht.Das Amtsgericht Neuwied verneinte einen Anspruch auf Herausgabe des Motorrads gemäß § 433 Abs. 1 BGB. Denn zwischen den Parteien sei kein Kaufvertrag zustande gekommen.... Lesen Sie mehr

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Amtsgericht Neuwied, Urteil vom 19.04.2011
- 42 C 30/11 -

Kein Kaufvertragsschluss bei berechtigter vorzeitiger Beendigung einer eBay-Auktion

Schadenersatzansprüche bestehen ebenfalls nicht

Wird eine eBay-Auktion vorzeitig berechtigt beendet, so kommt es zu keinem Kaufvertragsschluss zwischen Anbietenden und dem Höchstbietenden. Dies hat das Amtsgericht Neuwied entschieden.

Im zugrunde liegenden Fall beendete der Beklagte durch Herausnahme des Artikels vorzeitig eine Auktion bei eBay, da er die mangelnde Qualität des angebotenen Artikels feststellte. Der Kläger war Höchstbietender und meinte ein Kaufvertrag sei zu Stande gekommen.Das Amtsgericht Neuwied entschied zu Gunsten des Beklagten. Ein Kaufvertrag ist durch die frühzeitige... Lesen Sie mehr

Amtsgericht Neuwied, Urteil vom 02.03.2007
- 4 C 1527/06 -

Kein Schadensersatzanspruch gegen Reiseunternehmen nach Sturz in der Hoteldusche durchsetzbar

Ausrutschen in der Hoteldusche gehört zum allgemeinen Lebensrisiko des Reisenden

Wer in einem Bereich in einem Hotel ausrutscht und stürzt, in dem allgemein mit Feuchtigkeit zu rechnen ist, der kann hinterher keinen Schadensersatzanspruch für die erlittenen Schäden und Schmerzen geltend machen. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Neuwied hervor.

Im vorliegenden Fall begehrte der Kläger Schadensersatz und Schmerzensgeld von einem Reiseunternehmen aufgrund eines Sturzes auf einem nassen Duschfußboden in einem Hotel während einer Thailand-Rundreise, durch den er sich eine Wirbelsäulenprellung zugezogen hatte.Der Mann sei nach dem Besuch des Pools im Außenbereich des Hotels zum Duschen in den Innenbereich gegangen... Lesen Sie mehr

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Amtsgericht Neuwied, Urteil vom 09.10.2002
- 14 C 649/02 -

Verspätet am Check-In-Schalter eintreffender Flugreisender hat bei verweigertem Check-In keinen Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter

Für das pünktliche Eintreffen am Flughafen trägt der Reisende die alleinige Verantwortung

Erreicht ein Reisender den Flughafen nicht rechtzeitig im Rahmen des vorgeschriebenen Zeitfensters von 90 Minuten vor Abflug, so kann ihm das Betreten des Flugzeugs verweigert werden. Der Reiseveranstalter trägt dann keine Verantwortung für die Nichterfüllung des Reisevertrages, da die Organisation der Beförderung zum Flughafen Sache des Reisenden ist, auch wenn das Bahnticket Teil eines Rail & Fly-Angebots ist. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Neuwied hervor.

Im vorliegenden Fall machte die Kundin eines Reiseveranstalters Schadensersatz geltend, da sie aufgrund einer Verspätung der Bahn ihren Flieger zum Urlaubsziel verpasst hatte. Die Frau hatte eine Rail & Fly-Reise nach Malta gebucht und der Transfer zum Flughafen sollte mit der Deutschen Bahn erfolgen. Aufgrund einer Zugverspätung verpasste die Klägerin jedoch einen Anschlusszug und... Lesen Sie mehr




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