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Die aktuellsten Entscheidungen aus dem Verbraucherrecht

Im Folgenden haben wir für Sie die zehn aktuellsten Urteile aus dem Rechtsgebiet "Verbraucherrecht" zusammengestellt.

Angabe "Jahreswagen - 1 Vorbesitzer/1. Hand" ist irreführend

Beim Mietwagenverkauf muss bei der Verwendung des Begriffs "Jahreswagen" in Verbindung mit Anzahl der Vorbesitzer über Art des Vorbesitzes aufgeklärt werden

Die Angabe bei einem Mietwagen "Jahreswagen - 1 Vorbesitzer/ 1. Hand" ist irreführend, wenn nicht über die Art des Vorbesitzers aufgeklärt werde. Dies hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden.

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Im dem zugrunde liegenden Fall hatte eine Kfz-Händlerin über eine Internetplattform einen Pkw mit der Beschreibung "Jahreswagen 1 Vorbesitzer" und "1. Hand" angeboten. Dieser Pkw war gewerblich von zwei Mietwagenfirmen genutzt worden. Eine andere Händlerin hatte darin eine Irreführung gesehen und gegen die Anbieterin im einstweiligen Verfügungsverfahren eine Unterlassungsverfügung erwirkt (Landgericht Essen, Beschluss vom 18. Oktober 2009, Aktenzeichen 45 O 5/09).Auf den Widerspruch der Anbieterin hatte das Landgericht Essen diesen Beschluss aufgehoben und die Irreführung verneint. Die Angabe der Vorbesitzer werde formal als Bezeichnung der eingetragenen Halter verstanden. Über eine gewerbliche Nutzung müsse nicht aufgeklärt werden, solange durch diesen Gebrauch keine Wertminderung eingetreten sei (Landgericht Essen, Urteil vom 19. März 2010, Aktenzeichen 45 U 5/10).... Lesen Sie hier weiter

Missverständliche Formulierungen in Reiseunterlagen können einen Reisemangel darstellen

Risiko missverständlicher Formulierungen in den Reiseunterlagen trägt der Reiseveranstalter


Rücktritt vom Kaufvertrag erst nach Reparatur bzw. Nachbesserung möglich

Käufer muss Verkäufer mind. zweimal die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen

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Verwendung eines "Schaumverhüters" bei der Herstellung von Frühstücksspeck ist unzulässig

Eingebrachte Substanz kein bloßer Verarbeitungshilfsstoff, sondern Lebensmittelzusatzstoff


Durchgestrichene Originalpreise auf Preisschildern stellen keine Irreführung dar

Durchschnittsverbraucher kann ohne Weiteres Aussage des durchgestrichenen Preises zuordnen

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Defektes Notebook – Rückabwicklungsrechte können nur gegenüber dem Discounter geltend gemacht werden

Garantieversprechen des Herstellers beinhaltet nur Recht auf Austausch und Reparatur


Unaufgeforderte Zusendung von Waren durch Versandhändler unzulässig

Treffen einer freien Entscheidung des Kunden in einem Telefonat mit einer Dauer von eineinhalb Minuten unmöglich

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BGH zu Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen

Hinnahme einer erhöhten Jahresabrechnung kann als Zustimmung zu Preiserhöhungen ausgelegt werden

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