die zehn aktuellsten Urteile, die zum „Landgericht Krefeld“ veröffentlicht wurden
Landgericht Krefeld, Urteil vom 20.04.2006
- 5 O 422/05 -
Angezündeter Adventskranz darf nicht unbeaufsichtigt gelassen werden
Nach allgemeiner Lebenserfahrung birgt ein Adventskranz erhebliche Brandrisiken
Ein angezündetes Adventsgesteck sollte am besten immer beaufsichtigt werden. Wer die Kerzen nur ein paar Minuten unbeaufsichtigt lässt, riskiert den Versicherungsschutz wenn es zu einem Brand kommt. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Krefeld.
Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Hauseigentümer ein Adventgesteck angezündet, das auf dem Esstisch stand. Er schaute zwar einige Male durch das Wohnzimmerfenster nach dem Gesteck als er zwischenzeitlich im Garten einen Hundezwinger reinigte. Schließlich ließ er die Kerzen knapp 30 Minuten aus den Augen. Als er aus dem Garten zurückkam, brannte das Gesteck schon lichterloh. Er konnte zwar das Schlimmste verhindern und den Brand noch löschen. Es entstand jedoch ein Schaden von ca. 8.600 Euro u. a. am Teppich, an zwei Brillen und einer Fernbedienung. Die Versicherung wollte den Schaden nicht regulieren, so dass der Mann klagte.Das... Lesen Sie mehr| Diskutieren Sie mit
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Landgericht Krefeld, Urteil vom 08.11.2006
- 2 S 46/06 -
Katzenhaltung: Vermieter kann Zustimmung verweigern
Vermieter ist in seiner Entscheidung frei
Ein Vermieter kann der Katzenhaltung eines Mieters selbst dann widersprechen, wenn er anderen Mietern im Haus die Hundehaltung erlaubt hat. Dies hat das Landgericht Krefeld entschieden.
Im verhandelten Fall wollte der Mieter die Erlaubnis zur Haltung zweier Katzen (Britisch Kurzhaarkatzen) erzwingen. Er begründete dies damit, dass der Vermieter zwei anderen Mietern die Hundehaltung erlaubt habe. Der Mietvertrag enthielt folgende Regelung: "Jede Tierhaltung, insbesondere von Hunden und Katzen, mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen, bedarf der Zustimmung des Vermieters.... Lesen Sie mehr| Diskutieren Sie mit
