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die zehn aktuellsten Urteile, die zum „Landgericht Gera“ veröffentlicht wurden
Landgericht Gera, Urteil vom 10.10.2011
- 820 Js 14093/10 -
Skimming: Ausspähen von Kartendaten mit manipulierten Vorsatzlesegeräten an Bankautomaten
Fälschen von Zahlungskarten mit Garantiefunktion - Strafbarkeit gemäß § 152 a Abs. 1 und § 152 b Abs. 1 und 2 StGB
Wer Bankdaten ausspäht und sich dazugehörige PIN-Nummern von EC-Karten verschafft und mit diesen Daten später Bargeldabhebungen an Geldautomaten durchführt, macht sich gemäß § 152 b StGB strafbar. Dies geht aus einem Fall hervor, über den das Landgericht Gera zu entscheiden hatte.
Die drei Angeklagten sind zwischen 25 und 27 Jahren alt. Sie sind rumänische Staatsangehörige und in Deutschland bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten. Den Angeklagten solllen sich mit weiteren Personen, zusammen geschlossen zu haben, um arbeitsteilig gefälschte Zahlungskartenrohlinge mit zuvor ausgespähten fremden Bankdaten und sonstigen Individualisierungsmerkmalen zu versehen. Hierzu sollen sie mittels manipulierter Vorsatzlesegeräte an den Bankautomaten die Kartendaten kopiert und sodann durch eine von ihnen in einer Abdeckung oberhalb der Tastatur bzw. des Monitors versteckt angebrachten Kamera in den Besitz der dazugehörigen PIN-Nummern gelangt sein. Nach... Lesen Sie mehr| Diskutieren Sie mit
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Landgericht Gera, Urteil vom 29.07.2005
- 2 O 2235/03 -
Fahrradunfall wegen Glatteis: Gemeinde haftet nicht immer
Nicht jede Straße muss generell gestreut werden
Im Winter haben Gemeinden und Städte keine generelle Räum- und Streupflicht. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Gera hervor. Nur an verkehrswichtigen und gefährlichen Straßenstellen muss gestreut werden, wobei die Streupflicht stets eine allgemeine Straßenglätte voraussetzt.
Im zugrunde liegenden Fall befuhr eine Fahrradfahrerin (spätere Klägerin) im Januar 2002 eine Gemeindestraße. Sie rutschte mit dem Vorderrad ihres Fahrrads zur Seite weg und stürzte. Sie meinte, dass für ihren Sturz die Verletzung der Streupflicht ursächlich war und verklagte die Gemeinde auf Schadensersatz. Die Gemeinde zweifelte den Unfallhergang an und bestritt, dass sie eine ihr... Lesen Sie mehr| Diskutieren Sie mit
Landgericht Gera, Urteil vom 30.11.2005
- 1 S 226/05 -
Zeitpunkt der Reisebuchung für Kinderermäßigung maßgeblich
Fest vereinbarte Reisepreise sind verbindlich
Oftmals gibt es für Kinder bis zu einem bestimmten Alter einen Vorzugspreis bei der Reisebuchung. Doch was, wenn das Kind nach der Buchung aber noch vor Reiseantritt das Alter erreicht, in welchem der Vorzugspreis nicht mehr gültig wäre? Einen solchen Fall hatte das Landgericht Gera zu entscheiden.
Im Fall buchte ein Ehepaar mit einem 14-jährigen Jungen eine Flugpauschalreise zum Preis von 2.567,00 EUR. Der Reiseveranstalter gewährte für Kinder bis zum 14. Lebensjahr einen Preisnachlass.Kurz vor der Reise stellte der Reiseveranstalter fest, dass der bei der Reisebuchung 14-jährige Junge mittlerweile 15 Jahre alt geworden war. Er forderte daher die Ermäßigung (hier... Lesen Sie mehr| Diskutieren Sie mit
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