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Sonntag, 25. Februar 2018

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum „Arbeitsgericht Lübeck“ veröffentlicht wurden

Arbeitsgericht Lübeck, Urteil vom 15.03.2011
- 3 Ca 3147/10 -

ArbG Lübeck: Verweisklausel auf mehrgliedrigen Tarifvertrag in Leiharbeitsverträgen intransparent und unwirksam

Rechte des Arbeitnehmers nicht klar präzise geregelt

Die seit dem 15. März 2010 in Formulararbeitsverträge der Leiharbeitsbranche aufgenommene Verweisklausel auf vom Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) anderen Christlichen Gewerkschaften geschlossene Tarifverträge ist unwirksam. Daher gelten nur die gesetzlichen Regelungen. Dies entschied das Arbeitsgericht Lübeck.

Der AMP hatte mit der CGZP als Spitzenorganisation und deren Mitgliedsgewerkschaften Christliche Gewerkschaft Metall (CGM), dem DHV - Die Berufsgewerkschaft e.V., dem Beschäftigtenverband Industrie, Gewerbe, Dienstleistung ( BIGD), dem Arbeitnehmerverband Land- und Ernährungswirtschaftlicher Berufe (ALEB) und der Gesundheitsgewerkschaft medsonet am 15.03.2010 in einem einzigen Tarifvertrag praktisch fünf Tarifverträge geschlossen, um etwaige Folgen der zwischenzeitlich vom Bundesarbeitsgericht festgestellten Tarifunfähigkeit der CGZP aufzufangen. Die Anwendbarkeit all dieser Tarifverträge ist gewollt, damit die Arbeitnehmer in verschiedene Branchen entliehen werden können.... Lesen Sie mehr

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Arbeitsgericht Lübeck, Urteil vom 09.10.2009
- 3 Ca 864/09 -

Bagatellkündigung: Kündigung einer Reinigungskraft wegen Mitnahme weggeworfener Pfandflaschen

Betrieb entlässt schwerbehinderte Putzfrau wegen Mülldiebstahls

Eine schwerbehinderte Reinigungskraft, die in einem Betrieb seit 20 Jahren beschäftigt ist, kann nicht wegen Mitnahme von weggeworfenen Pfandflaschen gekündigt werden. Dies hat das Arbeitsgericht Lübeck entschieden. Die Arbeitnehmerin hätte zuvor abgemahnt werden müssen.

Im zugrunde liegenden Fall wurde einer Reinigungskraft gekündigt, weil sie weggeworfene Pfandflaschen aus Abfalleimern mitgenommen hatte. Die Frau ist schwerbehindert und arbeitete zum Zeitpunkt der Kündigung seit mehr als 20 Jahren als Reinigungskraft für ihren Arbeitgeber. In ihrem Arbeitsvertrag ist geregelt, dass eine Mitnahme von Gegenständen aus dem zu reinigenden Objekt nicht... Lesen Sie mehr

Arbeitsgericht Lübeck, Urteil vom 07.09.2000
- 2 Ca 1850 b/00 -

Mobbing: Anspruch auf Schmerzensgeld?

Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber nur dann Schmerzensgeld wegen Mobbings beanspruchen, wenn er konkret darlegt, dass es sich bei den Vorgehensweisen des Arbeitgebers um dauerhafte systematische degradierende oder beleidigende Handlungen handelt und er hierdurch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung erleidet. Maßnahmen, die arbeitsrechtlich zulässig sind, können grundsätzlich nicht Grundlage eines Schmerzensgeldanspruches sein. Gleiches gilt für nur einzelne rechtswidrige Maßnahmen. Dies hat das Arbeitsgericht Lübeck entschieden.

Der Kläger ist 48 Jahre alt und seit 1975 als Masseur und medizinischer Bademeister bei der Beklagten beschäftigt. Mit der Klage nahm er die Beklagte, die ein Krankenhaus betreibt, auf Schmerzensgeld von mindestens DM 54.000,00 wegen fortgesetzter Mobbingattacken in Anspruch. Durch verstärkte Überwachung und Kritik habe er sich zunehmend unter psychischen Druck gesetzt gefühlt mit der... Lesen Sie mehr

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Arbeitsgericht Lübeck, Urteil vom 02.11.2000
- 1 Ca 2479/00 -

Fristlose Kündigung bei grober sexueller Belästigung

Ein Arbeitnehmer, der eine Arbeitskollegin von hinten umfasst und zielgerichtet deren Brüste berührt und dabei sagt, er könne ihre "Fotze lecken" und ihr "verschiedene Techniken" zeigen, begeht eine grobe Beleidigung und sexuelle Belästigung, die grundsätzlich eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Dies hat das Arbeitsgericht Lübeck entschieden.

Der Kläger, der sich mit der Klage gegen eine fristlose Kündigung wandte, war seit 8 Jahren als Kommissionierer bei der Beklagten, einem Großhandelsbetrieb, beschäftigt. Die Arbeitskolleginnen Frau A. und Frau W., die Waren für den Kläger zur Kommissionierung auspacken und Paletten bereitstellen mussten, beschwerten sich Anfang August 2000 bei der Beklagten über eindeutig sexuelle Äußerungen... Lesen Sie mehr



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