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Dienstag, 3. März 2026

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Verwaltungsgericht Osnabrück, Urteil vom 02.03.2026
- 5 A 176/25 und 5 A 584/24 -

Bürger kann Oberbürgermeister nicht wegen mangelhafter Umsetzung eines Bürgerbegehrens verklagen

Verwaltungsgericht weist kommunalrechtliche Klagen gegen die Umsetzung des sog. "Radentscheids" und gegen den Oberbürgermeister der Stadt Lingen ab

Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Osnabrück hat die kommunalrechtlichen Klagen gegen die Umsetzung des sog. "Radentscheids" und gegen den Oberbürgermeister der Stadt Lingen abgewiesen.

In ihrer mündlichen Begründung zu dem Urteil im Verfahren 5 A 176/25 führte die Vorsitzende der Kammer aus, die Klage des Klägers gegen die Stadt Osnabrück wegen einer aus seiner Sicht mangelhaften Umsetzung des sog. "Radentscheids" durch die Verwaltung der Beklagten (vgl. dazu die Berichterstattung der Neuen Osnabrücker Zeitung, z.B. im Artikel vom 18.8.2025: "Radentscheid wird teilweise nicht umgesetzt: Bürger klagt gegen Stadt Osnabrück") sei bereits mangels Klagebefugnis unzulässig. Der Kläger als Bürger der Stadt Osnabrück und Radfahrer könne kein eigenes subjektives öffentliches Recht auf Umsetzung des Ratsbeschlusses durch die Beklagte geltend machen. Nicht einmal ein Ratsmitglied wäre als Einzelperson befugt, eine entsprechende Klage zu erheben. Es sei Aufgabe des Rates, dafür Sorge zu tragen, dass seine Beschlüsse durch die Verwaltung ordnungsgemäß umgesetzt werden.... Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom02.03.2026
- OVG 7 S 2/26 -

Castortransporte von Jülich nach Ahaus dürfen stattfinden

Streitpunkt Störung durch Drohnen

Die Beschwerde des BUND für Umwelt- und Naturschutz e.V. gegen die ablehnende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zu einem Eilantrag gegen den Transport von CASTOR-Behältern von Jülich nach Ahaus hat keinen Erfolg. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Lesen Sie mehr

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Oberlandesgericht Köln, Urteil vom27.02.2026
- 6 U 75/25 -

Joyn darf die ARD-Mediathek nicht ohne Erlaubnis in sein Angebot integrieren

Oberlandesgericht Köln bestätigt Verbot von "Kopie" der ARD Mediathek durch privaten Streaming-Anbieter

Ein privater Streaming-Anbieter darf die ARD Mediathek nicht ohne Erlaubnis kopieren, auch nicht per Verlinkung. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden. Der 6. Zivilsenat, zuständig für Urheber- und Wettbewerbsrecht, bestätigte damit ein Verbot des Landgerichts und verschärfte es noch. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom26.05.2025
- 1291 C 23031/24 WEG -

Kein Anspruch eines Wohnungseigentümers auf Aushang seiner Anzeigen in Infokasten der WEG

WEG kann Wohnungseigentümer Zugang zu einem Online-Verwaltungsportal für Mitglieder nicht verwehren

Das Amtsgericht München hat über die Rechte eines Wohnungseigentümers entschieden, einen Aushang im Infokasten der WEG anzubringen und den Zugang zum Online-Verwaltungsportal für die WEG-Mitglieder zu nutzen. Lesen Sie mehr

Landgericht Lübeck, Urteil vom21.03.2024
- 14 S 81/23 -

Patient muss Kosten für zahnärztliche Privatleistungen bezahlen

Zu den zahnärztlichen Aufklärungspflichten über entstehende Behandlungskosten

Implantologische Leistungen – einschließlich vorbereitender Maßnahmen – sind regelmäßig Privatleistungen. Patienten sind nur dann von der Zahlungspflicht befreit, wenn sie eine mangelhafte Kostenaufklärung nachweisen können. Lesen Sie mehr

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Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom10.02.2026
- 3 L 1397/25.KO -

Kastrationsanordnung für „Canadian Sphynx“-Katzen wegen Qualzucht

Fehlende Tasthaare als tierschutzrelevanter Zuchtmangel anzusehen

Die Antragstellerin ist Züchterin von Katzen der Rasse „Canadian Sphynx“. Sie wendet sich mit ihrem Eilantrag gegen die mit einer Anordnung der sofortigen Vollziehung versehene tierschutzrechtliche Verfügung, mit welcher die Kreisverwaltung des Landkreises Bad Kreuznach die chirurgische Kastration zweier Tiere angeordnet hat. Ihr Eilantrag blieb ohne Erfolg. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Kassel, Urteil vom25.02.2026
- 7 K 2134/24.KS und 7 K 2515/25.KS -

Unzulässige Nutzung Künstlicher Intelligenz bei studentischen Prüfungsleistungen

Schwere Täuschung
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Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom26.02.2026
- 11 GLa 147/26 -

Landesarbeitsgericht bestätigt Umfang der Notdienstpläne bei Vivantes-Tochtergesellschaften im laufenden Warnstreik

Ver.di-Warnstreik bei Vivantes-Tochtergesellschaften
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Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom26.02.2026
- 13 L 1109/25 -

Verfassungsschutz darf AfD vorläufig nicht als gesichert extremistische Bestrebung einstufen

Ausgang des Hauptsacheverfahrens muss abgewartet werden
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Amtsgericht Frankenthal, Beschluss vom20.01.2026
- 71 F 15/26 -

Zur melderechtlichen Anmeldung eines Kindes bei gemeinsamem Sorgerecht

Anmeldung stellt nur einen verwaltungsrechtlichen Reflex bereits getroffener sorgerechtlicher Entscheidungen dar
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Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom24.02.2026
- VG 24 L 67/26 -

Zwergfledermäuse und Spatzen verzögern Baubeginn für Wohnungsneubau

Artenschutz nicht genug beachtet
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Bundesgerichtshof, Urteil vom24.02.2026
- VI ZR 415/23 & VI ZR 416/23 -

Ausländischer Staat kann nicht gegen Berichterstattung in deutschen Zeitungen klagen

Königreich Marokko kann sich weder auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht noch auf den völkerrechtlichen Grundsatz der Staatenehre oder strafrechtliche Ehrschutzvorschriften berufen
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Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom19.02.2026
- 1 L 116/26.KO -

Kein Anspruch der AfD auf Gemeindesaal für Wahlkampfveranstaltung

AfD-Kreisverband scheitert im Eilverfahren, da Wahlkampf nicht vom Widmungszweck des „Großen Saals“ gedeckt ist
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Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom23.02.2026
- VG 19 L 554/25 -

Haus ohne Dach: Wohnungseigentümergemeinschaft muss abdichten

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom11.12.2025
- 1 BvR 986/25 -

Äußerung "faschistoide Anordnungen" während Coronazeit gegenüber Schulleiter

Für die Annahme einer Beleidigung muss das Fachgericht die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Sinnermittlung der Äußerung beachten
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Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom24.02.2026
- 7 Ga 3062/26 -

Notdienstplan für Warnstreik in Vivantes-Kliniken festgelegt

Gericht sieht erweiterten Notdienst zur Vermeidung von Infektionsrisiken als geboten an
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Verwaltungsgericht Düsseldorf, Beschluss vom23.02.2026
- 2 L 3912/25, 2 L 4140/25, 2 L 134/26 -

Änderung des Geschlechtseintrags von männlich auf weiblich für bessere Beförderungschancen führt zum Ausschluss aus dem Beförderungsauswahlverfahren

Nichtberücksichtigung im Auswahlverfahren aufgrund eines eingeleiteten Disziplinarverfahrens wegen des Verdachts einer Dienstpflichtverletzung im Zusammenhang mit der Änderung des Geschlechtseintrags bestätigt
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Landgericht Berlin II, Urteil vom02.12.2025
- 15 O 569/18 -

Freunde-Finder-Funktion von Facebook verstößt gegen geltende Datenschutzbestimmungen

Freunde-Finder von Facebook verarbeitet auch Daten von Menschen, die Facebook nicht nutzen
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Amtsgericht München, Urteil vom05.08.2025
- 172 C 28655/24 -

Klage eines Gartenbaubetriebs wegen unbestellter Leistungen abgewiesen

Zwei Nachbarn aus München wollten 2024 ihre Grundstücksgrenze bepflanzen. Sie suchten daher gemeinsam ein Gartencenter auf und ließen sich dort beraten. Es wurde ein handschriftlicher Plan erstellt und die Pflanzen durch die beiden Nachbarn gekauft. Eine Mitarbeiterin des Gartencenters wies die Nachbarn darauf hin, dass das Gartencenter selbst keine Pflanzungen vornehme, man aber mit einem externen Gartenbaubetrieb zusammenarbeite. Dieser könne die Arbeiten durchführen. Die Kontaktdaten wurden ausgetauscht. Lesen Sie mehr

Landgericht München I, Urteil vom10.04.2024
- Az. 3 O 14679/22 -

Vollstreckungsabwehrklage des Alleinerben im Streit um Umfang eines Grundstücksvermächtnisses abgewiesen

Das Landgericht München I hat die Klage des Alleinerben gegen eine Vermächtnisnehmerin mit dem Ziel, die Zwangsvollstreckung u.a. wegen Räumung und Verschaffung des Besitzes an einem Teil eines Grundstücks für unzulässig zu erklären, abgewiesen. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Beschluss vom23.02.2026
- 18 L 519/26, 18 L 520/26 -

Demonstration gegen AfD-Veranstaltung mit Björn Höcke - Polizei hat auch AfD-Veranstaltung zu schützen

Zwei Veranstalter der für den 23.2.2026 angemeldeten Demonstrationen in der Landeshauptstadt Düsseldorf sind mit ihren Eilanträgen gegen ihnen auferlegte Beschränkungen erfolglos geblieben. Die 18. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hat die Anträge soeben abgelehnt. Die durch das Polizeipräsidium Düsseldorf angeordneten Beschränkungen für die gegen den Auftritt von Björn Höcke in der Freizeitstätte Garath geplanten Versammlungen sind rechtmäßig. Dies gilt sowohl für die Versammlung „Kein Platz für Faschisten in Düsseldorf!“ des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer“ als auch für die Demonstration „Protest gegen Auftritt von Björn Höcke in der Freizeitstätte Garath“ des Bündnisses „Kultur gegen Nazis“. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom09.02.2026
- Az. 11 U 9/25 -

Verkehrssicherungspflichten von Jagdpächtern gelten nicht gegenüber unbefugten Dritten

Verkehrssicherungspflichten im Zusammenhang mit der Sicherheit eines Hochsitzes bestehen grundsätzlich nur gegenüber befugten Nutzern. Dazu zählen Inhaber einer Jagderlaubnis, nicht aber Dritte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) wies den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren zurück, mit dem Schadensersatzansprüche nach einem tödlichen Sturz vom Hochsitz weiterverfolgt werden sollten. Lesen Sie mehr

Landesarbeitsgericht München, Urteil vom16.04.2025
- 11 Sa 456/23 -

Vergütung und Schadensersatz für einen als Servicekraft in einer Gaststätte beschäftigten Jurastudenten für mehrere Jahre

Ein Jurastudent schloss einen Arbeitsvertrag über eine geringfügige Beschäftigung als Servicekraft (Kellner/Bar) in einer Gaststätte und engagierte sich dort für die Wahl eines Betriebsrats. In der Folge wurde er nicht bzw. nicht mehr in dem bisherigen Umfang, der weit über der vertraglichen Vereinbarung und über der Geringfügigkeitsgrenze lag, in den Dienstplan eingeteilt, dann in die Küche versetzt und nach seiner Weigerung, dort zu arbeiten, fristlos gekündigt. Nun hat ihm das LAG München mit seinen Urteilen vom 16.04.2025 und 04.06.2025 Vergütung und Schadensersatz für den entgangenen Verdienst zugesprochen. Der Arbeitgeber muss sich zudem für eine altersdiskriminierende Äußerung entschuldigen. Lesen Sie mehr

Landesarbeitsgericht München, Urteil vom20.08.2025
- 10 SLa 2/25 -

Kein Sonderkündigungsschutz für Mitarbeiter, der in Probezeit Betriebsrat gründen möchte

Das LAG München hat am 20.08.2025 entschieden, dass der besondere Kündigungsschutz des § 15 Abs. 3b KSchG nicht während der Wartezeit von sechs Monaten gem. § 1 Abs. 1 KSchG greift und außerdem Verwirkung eintritt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber nicht zeitnah (innerhalb von drei Wochen, spätestens aber innerhalb von drei Monaten) nach dem Zugang der Kündigung über das Vorliegen der Voraussetzungen des § 15 Abs. 3b KSchG informiert. Lesen Sie mehr

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom19.02.2026
- BVerwG 1 C 24.25 -

Abschiebungsandrohung in das Herkunftsland trotz internationalen Schutzes in einem anderen Mitgliedstaat

Ausländern, denen in einem anderen Mitgliedstaat internationaler Schutz zuerkannt wurde, die dorthin wegen einer drohenden unmenschlichen Behandlung aber nicht abgeschoben werden dürfen, darf nach Ablehnung ihres im Bundesgebiet gestellten Asylantrags die Abschiebung in ihr Herkunftsland angedroht werden. Dies hat heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom19.02.2026
- VG 1 K 204/23 & VG 1 K 196/24 -

Versammlungsverbote zu Nakba-Jahrestagen nur teilweise rechtmäßig

Die Berliner Polizei durfte zwar die für die Jahrestage der Nakba am 15. Mai 2022 und am 20. Mai 2023 geplanten Aufzüge jeweils verbieten. Allerdings war das Verbot der beiden im Vorfeld des Jahrestags 2022 angemeldeten ortsfesten Kundgebungen rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom12.02.2026
- 4 L 142/26.NW -

Widerruf einer Apothekenerlaubnis wegen Verstrickung in Darknet-Handel rechtmäßig

Der Eilantrag eines Apothekers aus der Pfalz, mit dem er den Weiterbetrieb seiner Apotheke trotz sofort vollziehbaren Widerrufs der Betriebserlaubnis erreichen wollte, ist von der 4. Kammer des Verwaltungsgerichts abgelehnt worden. Lesen Sie mehr

Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom10.02.2026
- 3 O 181/25 -

Kein Schadenersatz für Motorradfahrer wergen Sturz durch Loch am Gullydeckel

Mit dieser Frage, wann es sich bei einem Schlagloch um eine "abhilfebedürftige Gefahrenquelle" handelt hat sich die 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankenthal befasst und die Klage eines gestürzten Motorradfahrers gegen die Stadt Speyer auf Schadensersatz von mehr als 6.000 Euro abgewiesen. Der Richter stellte fest, dass gerade auch Motorradfahrer sich im Grundsatz den gegebenen Straßenverhältnissen anpassen und ihre Fahrweise darauf einrichten müssen. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom22.01.2026
- 14 U 88/24 -

Keine Haftung des Landes für Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe eines Holznasslagerplatzes

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat Schmerzensgeldansprüche von mindestens 450.000,00 € nach einem Verkehrsunfall auf einer Landesstraße in unmittelbarer Nähe eines mit einer Sprinkleranlage versehenen Holznasslagerplatzes zurückgewiesen. Dem Land sei keine für den Unfall ursächliche Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht vorzuwerfen. Lesen Sie mehr