wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollst�ndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen


kostenlose-Urteile.de
Mittwoch, 27. Mai 2026

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche



Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 30.04.2026
- 16 U 90/25 -

"nius" verletzte mit Berichterstattung über Transfrau Persönlichkeitsrechte und muss 6.000 Euro Entschädigung zahlen

Unterlassungsansprüche wegen falscher Tatsachenbehauptungen, identifizierender Namensnennung und Bildveröffentlichungen bestätigt

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) betätigte, dass die Beklagte zur Unterlassung der angegriffenen Passagen in ihren Veröffentlichungen verpflichtet ist.

Auch eine vom hohen öffentlichen Interesse der politischen und gesellschaftlichen Debatte getragene Berichterstattung über Transrechte und deren Wechselwirkungen mit Rechten Dritter rechtfertigt nicht die Veröffentlichung unwahrer Tatsachenbehauptungen über die geschlechtliche Identität oder die identifizierende Berichterstattung über eine nicht in der Öffentlichkeit stehende Transfrau.Die Klägerin hat 2021 eine gerichtliche Änderung ihres Personenstandes von männlich zu weiblich und eine Änderung ihres Vornamens nach dem damaligen Transsexuellengesetz erwirkt. Eine geschlechtsangleichende Operation wurde nicht durchgeführt. Sie begehrte 2024 unter Offenlegung ihrer Transidentität ein Probetraining in einem Frauenfitnessstudio. Die Inhaberin lehnte dies ab. Die von der Klägerin daraufhin kontaktierte Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung wandte sich mit einem... Lesen Sie mehr

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom21.05.2026
- 8 AZR 194/25 (F) -

Bundesarbeitsgericht bestätigt Kirchenzugehörigkeit als Einstellungsvoraussetzung

Keine unzulässige Diskriminierung wegen Religion bei diakonischer Tätigkeit - Verlangte Kirchenbindung im konkreten Fall für gerechtfertigt erachtet

Religionsgemeinschaften und die ihnen zugeordneten Einrichtungen können als Einstellungsvoraussetzung eine Kirchenzugehörigkeit verlangen, wenn diese nach der Art der Tätigkeit oder den Umständen ihrer Ausübung angesichts des Ethos der Religionsgemeinschaft eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt. Lesen Sie mehr

Werbung

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom15.04.2026
- 1 BvL 5/21 -

Asylsuchende dürfen geringere Sozialhilfe erhalten als Bürgergeld-Empfänger

Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im Zeitraum vom 1. September 2018 bis zum 20. August 2019 sind im Wesentlichen mit dem Grundgesetz vereinbar

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass im Zeitraum vom 1. September 2018 bis zum 20. August 2019 die Höhe der existenzsichernden Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), die außerhalb einer Aufnahmeeinrichtung lebende Menschen in den ersten 15 Monaten des Aufenthalts in Deutschland in den Bedarfsstufen 1 und 5 beanspruchen konnten, im Wesentlichen mit dem Grundgesetz vereinbar war. Lesen Sie mehr

Bundesfinanzhof, Urteil vom24.03.2026
- VIII R 6/24 -

Ausgaben für das häusliche Arbeitszimmer müssen zeitnah sowie einzeln und getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben erfasst werden

Bundesfinanzhof zur Aufzeichnungspflicht eines selbständig tätigen Steuerpflichtigen für Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer

Im Zusammenhang mit der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmers eines selbständig tätigen Steuerpflichtigen, der seinen Gewinn nach der Einnahme-Überschussrechnung ermittelt, hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 24.03.2026 – VIII R 6/24 die für solche Aufwendungen geltende Aufzeichnungspflicht in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht konkretisiert. Diese Anforderungen sind einzuhalten. Ein Verstoß führt dazu, dass die Aufwendungen grundsätzlich nicht abzugsfähig sind. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Schleswig, Urteil vom20.05.2026
- 6 A 74/21 -

Verkauf von Getränkedosen in Grenzläden - sog. Borderhops - unterliegt der Pfandpflicht

Dosenpfand in Grenzläden gilt auch für Skandinavier

Auch Skandinavier müssen im Grenzgebiet Dosenpfand in Geschäften an der dänischen Grenze zahlen. Der Verkauf von Dosen in dänischen Bordershops unterliegt der Pfandpflicht. Das hat die 6. Kammer des Verwaltungsgericht Schleswig entschieden. Lesen Sie mehr

Werbung

Oberlandesgericht Zweibrücken, Urteil vom31.03.2026
- 4 W 4/26 -

Social-Media-Plattformbetreiber muss bei wahrheitswidriger Bewertung Nutzerdaten herausgeben

Ein Plattformbetreiber ist zur Herausgabe der Daten eines Nutzers verpflichtet, wenn der Nutzer in einer Bewertung auf der Social-Media-Plattform seinem (ehemaligen) Arbeitgeber wahrheitswidrig falsche Tatsachen vorwirft. Dies hat das Pfälzische Oberlandesgericht entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom21.05.2026
- III ZR 56/25 -

Rehaklinik durfte blinde Patientin abweisen

Kein Anspruch auf Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG)
Lesen Sie mehr

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom19.05.2026
- 7 CE 26.397 -

Presse hat nur teilweisen Auskunftsanspruch über Teilnehmer von Staatsempfängen beim „Ludwig-Erhard-Gipfel“

Anspruch bezüglich bloß eingeladener Personen zum Schutz des Persönlichkeitsrechts verneint
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom20.05.2026
- 13 L 3120/25 -

Verfassungsschutz darf "Jüdische Stimme" vorläufig als gesichert extremistische Bestrebung einstufen

Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom13.04.2026
- 204 StObWs 156/26 -

Transfrau im Strafvollzug darf von einem männlichen Bediensteten durchsucht werden

Personenstandsrechtlich dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen, biologisch aber dem männlichen Geschlecht
Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom19.05.2026
- 18 B 385/26 -

Abschiebung eines wegen tödlichen illegalen Autorennens verurteilten Kosovaren ist rechtmäßig

Ablehnung der Aufenthaltserlaubnis und Abschiebungsandrohung bleiben vollziehbar bestehen
Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom19.05.2026
- 10 A 2200/24 -

Erstmals OVG-Urteil zur Auslegung der 2022 eingeführten Kategorie des „vermuteten Bodendenkmals“

Denkmaleigenschaft der Propstei Oberpleis als Bodendenkmal bestätigt
Lesen Sie mehr

Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom03.02.2026
- 3 U 12/25 -

Baufirma muss für ausgeliehenen und in Ostsee versunkenen Bagger Schadenersatz leisten

Baufirma haftet für Fehler des von der anderen Firma ausgeliehenen Baggerfahrers
Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Köln, Urteil vom15.05.2026
- 6 U 92/25 -

Rabatt auf UVP ist keine Bekanntgabe einer Preisermäßigung im Sinne von § 11 Abs. 1 PAngV

Supermarktdiscounter Penny gewinnt Streit um Preisangaben im Prospekt
Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom28.01.2025
- 172 C 24667/24 -

Kein Anspruch auf vollständige Rückzahlung des Reisepreises nach verweigerter Einschiffung wegen fehlenden Ausweisdokuments

Diebstahl eines Personalausweises kurz vor Reiseantritt stellt keinen unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umstand dar
Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom05.05.2026
- 9 U 27/25 -

Die verspätete Annahme eines per WhatsApp übermittelten Angebots ist unwirksam

WhatsApp-Nachricht unterliegt Regeln für Erklärungen unter Abwesenden
Lesen Sie mehr

Amtsgericht Brandenburg a. d. Havel, Urteil vom06.05.2026
- 30 C 181/24 -

Nichtbinäre Person hat nach Ausschluss von Wassergymnastikkurs Anspruch auf Entschädigung

Teilnahme am Wassergymnastikkurs nicht ohne Brustbedeckung
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Gerichtsbescheid vom30.03.2026
- 1 K 6161/25 -

Lehrerin ist 35 km langer Arbeitsweg zumutbar

Verbeamtete Lehrerin kann keine Versetzung wegen Umzugs verlangen
Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom16.04.2026
- 1 C 10027/25.OVG -

Genehmigung für Windkraftanlagen im Vogelschutzgebiet muss Auflagen für zeitliche Abschaltung der Anlage beinhalten

Genehmigung für Windkraftanlagen im Vogelschutzgebiet „Westerwald“ außer Vollzug gesetzt
Lesen Sie mehr

 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Verwaltungsgericht Potsdam, Urteil vom13.03.2026
- VG 17 K 624/25.OL -

Bürgermeister muss wegen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur parteipolitischen Neutralität Geldbuße zahlen

Die für das Disziplinarrecht des Landes Brandenburg zuständige 17. Kammer des Verwaltungsgerichts Potsdam hat im Verfahren betreffend eine Disziplinarverfügung des Landrats des Landkreises Ostprignitz-Ruppin gegen den klageführenden Bürgermeister der Stadt Rheinsberg eine Geldbuße in Höhe von 1.500 Euro festgesetzt. Die in der Disziplinarverfügung verhängte Kürzung von Dienstbezügen hat das Verwaltungsgericht damit abgemildert, weil sich im Klageverfahren nicht alle erhobenen Disziplinarvorwürfe bestätigt haben. Lesen Sie mehr

Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom13.05.2026
- 7 ABR 7/25 -

Stationierungsort einer maltesischen Fluggesellschaft am Flughafen Berlin-Brandenburg kann als selbstständiger Betriebsteil im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes gelten

Eine betriebsratsfähige Organisationseinheit in Form eines als Betrieb geltenden selbstständigen Betriebsteils iSd. Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) kann auch dann vorliegen, wenn der Hauptbetrieb im Ausland liegt. Lesen Sie mehr

Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom24.04.2026
- L 1 AS 1182/23 KL -

Bund hat keinen Erstattungsanspruch auf Rückforderung von Personalkosten einer Optionskommune im SGB-II-Vollzug

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat eine Entscheidung in einem Abrechnungsstreit zwischen dem Bund und einer sogenannten Optionskommune, hier der Stadt Kaufbeuren, getroffen. Gestritten wurde um die Finanzierung der Verwaltungskosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II/Bürgergeld). Lesen Sie mehr

Landgericht Bremen, Urteil vom13.05.2026
- 12 O 118/25 -

Neue 90 statt 100 Gramm Milka-Schokoladen-Tafel ist irreführend

Viele Tafeln der Milka Schokolade wiegen seit einiger Zeit nur noch 90 statt 100 Gramm. Doch der Verpackung sieht man das nicht an. Das Landgericht Bremen urteilte, dass die neuen Milka-Tafeln mit weniger Inhalt irreführend sind. Das Gericht gab damit einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen den Hersteller Mondelez statt. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom12.05.2026
- 5 MB 5/26 -

Oberverwaltungsgericht erlaubt vorerst weitere Ölförderung im Wattenmeer

Im Streit um die Genehmigung zur Förderung von Erdöl aus dem Erdölfeld Mittelplate hat der 5. Senat des Oberverwaltungsgerichts Schleswig in einem Eilverfahren den Beschwerden der Betreibergesellschaft und des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie stattgegeben und einen Antrag der Deutschen Umwelthilfe e.V. abgelehnt (Az. 5 MB 5/26). Mit dem Antrag sollte die Ölförderung auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate A im gleichnamigen Wattgebiet verhindert werden, bis über die Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen die sog. Hauptbetriebsplanzulassung des Landesamts für die Jahre 2024 bis 2026 entschieden worden ist. Lesen Sie mehr

Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom31.03.2026
- 10 K 48/25 E,G -

Fußballspieler muss für Tätigkeit als "Markenbotschafter" keine Gewerbesteuer zahlen

Die Werbetätigkeit eines Fußballspielers als "Markenbotschafter" führt für sich genommen noch nicht zu einer gewerblichen Tätigkeit, wenn durch Honorarzahlungen ausschließlich besondere Leistungen und Erfolge im Bereich des Fußballsports vergütet werden. Dies hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom11.05.2026
- 29 K 1788/24 -

Betreiberin mehrerer Corona-Testzentren muss mehr als vier Millionen Euro zurückzahlen

Eine Betreiberin von Corona-Testzentren kann keine weitere Vergütung für die zwischen Juli 2021 und April 2023 durchgeführten Corona-Tests verlangen und muss bereits ausgezahlte Leistungen in Höhe von 4.032.692,15 Euro zurückzahlen, weil sie die Dokumentationspflichten der Coronavirus-Testverordnung nicht eingehalten hat. Lesen Sie mehr

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom12.05.2026
- C-797/23 -

Onlinedienste wie Meta, Facebook und Co. müssen Verlagen für die Nutzung deren Presseinhalte eine Vergütung zahlen

Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass Presseverlage einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung haben, wenn sie Anbietern von Online-Diensten die Erlaubnis erteilen, ihre Veröffentlichungen zu nutzen. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom12.05.2026
- KZR 6/24 -

BGH zieht Grenzen des "Sammelklage-Inkassos" beim LKW-Kartell

Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass Kartellschadensersatzansprüche grundsätzlich im Wege der Sammelklage von einem Inkassodienstleister geltend gemacht werden können. Macht es die Anspruchsbündelung den Zivilgerichten aber im Einzelfall praktisch unmöglich, wirkungsvollen gerichtlichen Rechtsschutz zu gewähren, darf das Gericht dem Inkassodienstleister eine Auflage zur Vorbereitung der Verfahrenstrennung erteilen. Kommt der klagende Inkassodienstleister einer solchen Auflage nicht nach, ist die Klage rechtsmissbräuchlich und als unzulässig abzuweisen. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom06.06.2025
- 172 C 24940/24 -

Kulanzgutschrift für defekten Kühlschrank an Rückgabe des Altgeräts gebunden

Muss der defekte, alte Kühlschrank zurückgegeben werden, wenn aus Kulanz ein Rabatt für einen neuen Kühlschrank gewährt wird? Mit dieser Frage hat sich kürzlich das Amtsgericht München beschäftigt. Lesen Sie mehr

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom28.04.2026
- L 16 KR 161/26 B ER -

Krankenkasse muss Abnehmspritze Mounjaro (Tirzepatid) nicht zahlen

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) das Medikament Mounjaro (Tirzepatid) außerhalb der Zulassung nicht übernehmen muss. So muss die gesetzliche Krankenversicherung Tirzepatid zur Behandlung einer Hormonstörung und Adipositas nicht finanzieren. Lesen Sie mehr