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Freitag, 26. Juni 2026

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Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.06.2026
- 1 B 10852/26.OVG -

Genehmigung für Hubschrauberspritzungen in Mosel-Steillagen vorläufig bestätigt

Interessenabwägung fällt zugunsten der Winzer aus

In steilen Weinbergen an der Mosel dürfen auch im Jahr 2026 weiterhin Fungizide mittels Hubschrauber gespritzt werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Eilrechtsschutzverfahren.

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hatte im Mai 2026 eine für sofort vollziehbar erklärte, zeitlich befristete Genehmigung für Hubschrauberspritzungen in besonders steilen Weinbergen an der Mosel erteilt. Hiergegen erhob die Deutsche Umwelthilfe Widerspruch und stellte einen Eilrechtsschutzantrag, mit dem sie in erster Linie den Schutz des vom Aussterben bedrohten Mosel-Apollofalters bezweckte. Das Verwaltungsgericht lehnte den Antrag mit der Begründung ab, er sei bereits mangels Rechtsschutzbedürfnisses der Antragstellerin unzulässig. Darüber hinaus sei der Eilantrag auch unbegründet, da die pflanzenschutzrechtliche Genehmigung zur Ausbringung von Fungiziden mittels Hubschrauber im Jahr 2026 rechtmäßig sei. Das Oberverwaltungsgericht wies die Beschwerde der Antragstellerin zurück.Zur Begründung führte es aus:Das Verwaltungsgericht... Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Zweibrücken, Beschluss vom15.12.2025
- 2 UF 153/25 -

Familiengericht überträgt getrennt lebender Mutter die alleinige Entscheidungsbefugnis für Weihnachtsbesuch bei der im osteuropäischen Ausland lebenden Familie mutterseits

Besuch ist eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung

Das Pfälzische Oberlandesgericht hat entschieden, dass eine Mutter mit ihrem Sohn gegen den Willen dessen Vaters die Weihnachtsfeiertage bei ihrer im Ausland lebenden Familie verbringen darf. Lesen Sie mehr

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Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom25.06.2026
- C-277/25 -

EU-Kfz-Haftpflichtrichtlinie steht der Abtretung von Schadensersatzforderungen an Inkasso-Unternehmen nicht entgegen

Rechte aus einem Abtretungsvertrag fallen nicht unter den unionsrechtlichen Begriff des Geschädigten, die Regelung der Abtretungsbefugnis verbleibt jedoch im Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten

In Polen erhielten mehrere Personen, deren Fahrzeuge bei Verkehrsunfällen beschädigt worden waren, Entschädigungszahlungen von den Versicherungen der Unfallverursacher. Da sie der Ansicht waren, dass die erhaltenen Beträge ihren Sachschaden nicht vollständig ersetzten, traten sie ihre Entschädigungsforderungen gegen Entgelt an Inkasso-Unternehmen ab. Lesen Sie mehr

Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom24.06.2026
- T-77/24 -

EuGH erklärt Ausschluss von Geschäftsflugzeugen aus der EU-Taxonomie für nichtig

Kommission durfte die Herstellung von für die private oder gewerbliche Geschäftsreiseluftfahrt bestimmten Luftfahrzeugen nicht allein anhand des CO2-Fußabdrucks je Passagierkilometer von den taxonomiekonformen Übergangstätigkeiten ausnehmen

Das Gericht erklärt den Ausschluss der Herstellung von Luftfahrzeugen, die für die private oder gewerbliche Geschäftsreiseluftfahrt bestimmt sind, von den „Übergangstätigkeiten“ für nichtig. Lesen Sie mehr

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom15.04.2026
- 23 TaBVGa 269/26 -

Betriebsrat bei Fluggesellschaft Malta Air darf vorerst betriebsverfassungsrechtliche Mitbestimmungsrechte ausüben

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei ausländischer Fluggesellschaft

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat im Wege des Einstweiligen Rechtsschutzes entschieden, dass der am Stationierungsort Flughafen BER gewählte Betriebsrat einer Fluggesellschaft mit Sitz im europäischen Ausland auch vor der rechtskräftigen Entscheidung über das Bestehen einer betriebsratsfähigen Organisationseinheit an diesem Stationierungsort betriebsverfassungsrechtliche Mitbestimmungsrechte ausüben darf. Im Fall klagt die Fluggesellschaft Malta Air, eine Tochter von Ryanair. Lesen Sie mehr

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Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom22.06.2026
- 1 L 1051/26 -

Gewerblicher Vertrieb von Cannabisjungpflanzen auch in Nährstofflösung unzulässig

Cannabisjungpflanzen gelten nach dem Konsumcannabisgesetz nicht mehr als Stecklinge, wenn sie in ein Substrat oder eine flüssige Nährstofflösung eingebracht wurden

Der gewerbliche Handel mit Cannabisjungpflanzen ist nicht nur dann verboten, wenn die Jungpflanzen in ein Substrat wie etwa Erde eingepflanzt sind, sondern auch dann, wenn sie in eine flüssige Nährstofflösung eingebracht sind. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden und damit den Eilantrag eines Unternehmers gegen eine Untersagungsverfügung der Stadt Köln abgelehnt. Lesen Sie mehr

Landgericht Frankenthal (Pfalz), Beschluss vom15.05.2026
- 2 S 97/25 -

Bäckerei haftet nicht für behauptete Verletzung an Latte Macchiato Glas

Mitarbeiter müssen Gläser lediglich einer Sichtprüfung auf erkennbare Beschädigungen unterziehen
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Bundesgerichtshof, Urteil vom19.05.2026
- VI ZR 67/25 -

Mietwagenkosten nach Verkehrsunfall: Wirtschaftlichkeitsgebot gilt auch bei Anmietung eines Fahrzeuges niedrigerer Klasse

Auch bei Wahl eines klassenniedrigeren Ersatzfahrzeugs muss der Geschädigte den wirtschaftlichsten Weg der Schadensbehebung wählen
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Verwaltungsgericht Darmstadt, Beschluss vom18.06.2026
- 2 L 1972/26.DA -

Versammlungsfreiheit erlaubt die Errichtung eines Baumhauses und das Mitführen von Äxten, Beilen, Sägen und Drahtseilen

Eilentscheidung zur „Dauermahnwache“ nahe der Waldbesetzung im Langener Stadtwald
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Amtsgericht München, Urteil vom12.08.2025
- 172 C 16474/24 -

Nicht vereinbarte Farbabweichungen an Rohstahlgeländer begründen keinen Sachmangel

Zahlungs- und Mängelansprüche nach Streit über Oberflächenbeschaffenheit und Zusatzkosten für Geländermontage abgwiesen
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Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom13.02.2026
- 204 StRR 102/26 -

Trunkenheitsfahrt in Parkhaus ist auch strafbar

Öffentlich zugängliches Parkhaus bleibt auch bei kurzzeitiger Sperrung der Ausfahrt eine öffentliche Verkehrsfläche
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Landgericht Lübeck, Urteil vom01.12.2025
- 6 O 160/25 -

Kein Schadensersatz bei Rutschgefahr durch Algen in einem öffentlichen Planschbecken

Stadt musste nicht vor der Rutschgefahr durch Algen warnen
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Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom11.06.2026
- L 14 BA 63/23 -

Rentenversicherung darf bei vermuteter Schwarzarbeit nachzuzahlende Beiträge zur Sozialversicherung schätzen

"Strafverteidigung" hilft im Sozialgerichtsprozess nicht
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Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom18.06.2026
- C-658/24 -

Staatlich verordnete Mindestpreissenkungen von 15 % in Supermärkten zur Bekämpfung der Inflation rechtswidrig

EuGH erklärt ungarisches System verpflichtender Preissenkungen im Lebensmitteleinzelhandel für unionsrechtswidrig
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Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom18.06.2026
- C-232/25 -

EuGH konkretisiert die Voraussetzungen für Klagen auf Ersatz immaterieller Schäden sowie auf Unterlassungs- und Beseitigungsmaßnahmen innerhalb der Europäischen Union

Streit um ZDF-Fernsehserie "Unsere Mütter, unsere Väter"
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Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom18.06.2026
- C-522/24 -

Impfpflicht für Militärpersonal verstößt nicht gegen unionsrechtliches Diskriminierungsverbot

Weigerung zur Impfung beruht nicht auf einer unionsrechtlich geschützten Weltanschauung
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Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom18.06.2026
- 1 K 38/24 -

Niedersächsisches Finanzgericht weist Musterklage gegen Grundsteuer in Niedersachsen ab

Grundsteuer in Niedersachsen nicht verfassungswidrig
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Verwaltungsgericht Hannover, Beschluss vom18.06.2026
- 9 B 3874/26 -

"Fête de la Musique" darf als kulturelles Großereignis von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung auch mal lauter sein

Eilantrag gegen "Fête de la Musique" erfolglos
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Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom16.06.2026
- 10 ZB 24.2079 -

AfD bleibt Beobachtungsobjekt des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz

Der AfD zurechenbare Äußerungen übersteigen Maß der zulässigen Kritik am verfassungsrechtlichen System
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Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom16.01.2026
- 3 U 89/25 -

Nachzahlung und Vertragsstrafe nach manipuliertem Strom- und Gasverbrauch in Cannabis-Plantagenfall

Der Beklagte bezog von der Klägerin Strom und Gas für ein angemietetes Haus, in dem er eine Cannabis-Plantage errichtete. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verurteilte zur Nachzahlung des aufgrund einer Manipulation der Zähler nicht entrichteten Strom- und Gasentgelts sowie einer Vertragsstrafe in Höhe von insgesamt gut 82.000 €. Lesen Sie mehr

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom16.06.2026
- C-188/24 und C-190/24 -

EU-Mitgliedstaaten dürfen digitale Angebote aus dem EU-Ausland regulieren

Die Mitgliedstaaten können die Überprüfung des Alters der Nutzer pornografischer Websites verlangen und die Weiterverbreitung von Informationen über bestimmte Verkehrskontrollen in ihrem Hoheitsgebiet untersagen. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom02.06.2026
- 9 U 1015/25 -

Photovoltaikleistungen erfordern grundsätzlich Eintragung in die Handwerksrolle

Wer Photovoltaikanlagen plant, installiert, in Betrieb nimmt und wartet, benötigt hierfür grundsätzlich eine Eintragung in die Handwerksrolle. Das hat der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Koblenz entschieden. Soweit ersichtlich handelt es sich um die erste obergerichtliche Entscheidung zu dieser Frage. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom04.05.2026
- 1111 Ds 366 Js 119675/26 -

„Auch Weißes und Grünes“ - Kioskbetreiber bietet Zivilpolizisten Kokain und Marihuana an

Ein 36-jähriger Münchner betrieb seit einigen Jahren einen Kiosk mit Pizzeria in Schwabing in unmittelbarer Nähe zum Englischen Garten. In der Gegend sprach sich herum, dass man dort auch Kokain bekommen könne, wenn man eine „Spezial Pizza“ bestelle. Dies nahmen zwei Zivilpolizisten zum Anlass, den Laden einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom11.06.2026
- III ZR 179/25 -

Amtshaftungsanspruch wegen fortbestehender Passfahndung nach Wiederauffinden eines Reisepasses bejaht

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Inhaber eines Reisepasses von der Gemeinde als zuständiger Passbehörde Aufwendungen für eine Auslandsreise ersetzt verlangen kann, die er nicht durchführen konnte, weil sein Pass aufgrund von amtspflichtwidrigen Versäumnissen der Gemeindemitarbeiter noch zur Fahndung ausgeschrieben und ihm deshalb die Einreise in das Zielland verweigert worden war. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom11.06.2026
- VG 7 L 479/26 -

Kein Anspruch eines AfD-Politikers auf Einstellung in den gehobenen Dienst der Kriminalpolizei

Ein Antragsteller, der bis zur Aufhebung seiner vorläufigen Einstellungszusage für die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) Fraktionsvorsitzender in einer brandenburgischen Gemeindevertretung war, muss nicht zum Beamten für den gehobenen Dienst der Kriminalpolizei ernannt werden. Das hat das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. Lesen Sie mehr

Landgericht Flensburg, Urteil vom30.12.2025
- 8 O 91/24 -

Adventskalender mit Erotik-Artikeln muss nicht unbedingt detaillierte Materialangaben enthalten

Werden Erotikartikel aus einem Adventskalender bestimmungsgemäß gebraucht, dann muss nicht angegeben werden, aus welchem Material der Kern der Sex-Toys besteht. Das machte das Landgericht Flensburg am Beispiel einer Liebeskugel deutlich. Wird die Liebeskugel bestimmungsgemäß verwendet, so besteht keine Gefährdung der Gesundheit oder Sicherheit, weil die Kugel mit einer ca. 5 mm dicken Silikonschicht überzogen ist. Lesen Sie mehr

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom11.06.2026
- 2 C 12.25 -

Rassistische Chat-Beiträge von Beamten stellen nicht automatisch Verstoß gegen Verfassungstreue dar

Das Versenden von Chat-Beiträgen oder Bildern, die ausgehend von einem objektivierten Empfängerhorizont rassistisch erscheinen oder die Unrechtstaten der NS-Diktatur verharmlosen, ist ein Dienstvergehen. Die Annahme, dass der Beamte durch die Äußerung auch gegen die Verpflichtung verstößt, sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten, und damit wegen der elementaren Bedeutung der Verfassungstreuepflicht nicht im Beamtenverhältnis verbleiben kann, setzt eine Aufklärung des Kontexts der Meinungsäußerung und der subjektiven Einstellung des Beamten voraus. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Lesen Sie mehr

Landgericht Berlin I, Urteil vom09.06.2026
- 526 OWi LG 1/20 -

Deutsche Wohnen muss für verspätete Mieterdaten-Löschung 900 000 Euro DSGVO-Geldbuße zahlen

Das Landgericht Berlin I hat gegen die Wohnungsbaugesellschaft Deutsche Wohnen SE wegen Verstoßes gegen die Pflicht, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur wirksamen Umsetzung der Datenschutzgrundsätze zu treffen, ein Bußgeld in Höhe von 900.000,- Euro verhängt. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom11.06.2026
- 1 U 37/25 -

Weindiebstahl im Hotel Kronenschlösschen: Gastronom wird für Durchsuchung aufgrund des Verdachts auf Versicherungsbetrug nicht entschädigt

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat Amtshaftungsansprüche wegen der Durchsuchung der Geschäfts- und Privaträume des Inhabers im Zusammenhang mit dem Einbruch in einen Weinkeller abgelehnt. Der der Durchsuchung zugrundliegende Anfangsverdacht sei in vertretbarer Weise angenommen worden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom11.06.2026
- VII ZR 93/25 und 96/25 -

Kosten für vom Gläubiger über den Schuldner eingeholte Schufa-Auskunft sind kein Verzugsschaden

Der schwerpunktmäßig unter anderem für das Werkvertragsrecht zuständige VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte in zwei Parallelsachen (VII ZR 93/25 und VII ZR 96/25) darüber zu entschieden, ob die dem Gläubiger entstandenen Kosten einer von ihm vor Einleitung des Rechtsstreits eingeholten Auskunft über die Bonität des Schuldners im Wege des Verzugsschadensersatzes ersetzt verlangt werden können. Er hat dies in beiden Fällen verneint. Lesen Sie mehr