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Dienstag, 25. August 2026

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Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom 18.08.2026
- 7 K 1111/26.TR -

Amokfahrt Trier: Land muss nicht für Schmerzensgeld aufkommen

Staatliche Erfüllungsübernahme setzt rechtswidrigen Angriff gegen Polizeibeamten voraus

Das Land ist nicht verpflichtet, die Erfüllung des einem Polizeibeamten gegen den Verursacher der Amokfahrt in Trier zuerkannten Schmerzensgeldanspruchs zu übernehmen. Das entschied die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier und wies die Klage eines Polizeibeamten ab.

Der klagende Beamte wurde am 1. Dezember 2020 zum Polizeieinsatz anlässlich der Amokfahrt in der Trierer Innenstadt hinzugerufen, wo er gemeinsam mit seinem Kollegen eintraf, kurz nachdem das Tatfahrzeug gesichert worden war. Infolge des bei dem Einsatz erlebten erlitt der Polizeibeamte psychische Beeinträchtigungen, die als Dienstunfall anerkannt wurden und zur zweitweisen Arbeitsunfähigkeit führten. Das Landgericht Trier verurteilte den Verursacher der Amokfahrt auf die Klage des Polizeibeamten zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 10.000 Euro. Da die Zwangsvollstreckung gegen den Verursacher erfolglos blieb, wandte sich der Beamte an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (nachfolgend: ADD) und beantragte die sog. Erfüllungsübernahme des Schmerzensgeldanspruchs durch seinen Dienstherrn, das beklagte Land. Dies lehnte die ADD im Wesentlichen mit der Begründung... Lesen Sie mehr

Sozialgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom21.08.2026
- S 14 KR 409/26 ER -

Keine Cannabisblüten mehr zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Trotz schwerer neurologischer Erkrankung kein Anspruch mehr auf Kostenübernahme getrockneter Blüten durch die GKV

Das Sozialgericht Frankfurt hat den Eilantrag einer schwer erkrankten Patientin auf Kostenübernahme von Cannabisblüten abgelehnt. Grund ist eine Gesetzesänderung, die diese Leistung ersatzlos aus dem Katalog der Krankenkassen gestrichen hat. Das Gericht hält den Ausschluss aus Wirtschaftlichkeits- und Gesundheitsschutzgründen für verfassungsgemäß, da keine lebensbedrohliche Notlage vorliegt. Lesen Sie mehr

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Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom24.08.2026
- 8 L 2660/26.GI -

Zu spät eröffnet: Keine vorläufige Gestattung für Betreiberin einer Prostitutionsstätte

Betreiberin scheitert mit vorläufiger Wiedereröffnung mangels nachgewiesener Inbetriebnahme

Das Verwaltungsgericht Gießen hat den Eilantrag der Betreiberin einer Prostitutionsstätte in Reiskirchen, mit dem diese die vorläufige Gestattung der (Wieder-)eröffnung ihres Betriebs durch den Landkreis Gießen begehrte, abgelehnt. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom24.08.2026
- 5 K 3134/25 -

Differenzierende Grundsteuer-Hebesätze in der Stadt Krefeld rechtswidrig

Grundsteuerbescheid aufgehoben

Die Stadt Krefeld hat die Eigentümerin eines Nichtwohngrundstücks für das Jahr 2025 zu Unrecht unter Zugrundelegung eines Hebesatzes von 995 v.H. zu Grundsteuern in Höhe von knapp 3000 Euro herangezogen. Das hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf entschieden und den angefochtenen Grundsteuerbescheid aufgehoben. Lesen Sie mehr

Landgericht Koblenz, Urteil vom10.06.2025
- 6 S 174/24 -

Streit um gemeinsamen Hund nach Trennung ohne Ehe: Hund muss unter den Ex-Partnern versteigert werden

Miteigentum an Haustier erfordert Teilung durch Versteigerung unter den Ex-Partnern - Kein „Umgangsrecht“ für gemeinsamen Hund

Die eherechtlichen Regeln für Haushalts­gegenstände gelten nicht für nichteheliche Paare und ein rechtlicher Anspruch auf ein Wechselmodell für Haustiere besteht nicht. Dies hat das Landgericht Koblenz entschieden. Steht ein gemeinsam angeschaffter Hund in Miteigentum beider Partner, so muss der unteilbare Hund bei der Aufhebung der Gemeinschaft versteigert werden. Ein solche Versteigerung sollte aus Schutz vor Dritten und zur Vermeidung ständiger Übergabekonflikte zwischen den zerstrittenen Parteien exklusiv zwischen den beiden Ex-Partnern stattfinden. Lesen Sie mehr

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Verwaltungsgericht Hannover, Beschluss vom19.08.2026
- 9 B 2764/26 -

Verwaltungsgericht bestätigt Rückbauanordnung für Mountainbike-Trails im Norddeister

Eilantrag gegen die Wiederherstellungs- und Untersagungsverfügung ohne Erfolg

Mit Beschluss vom 19.08.2026 hat die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover den Eilantrag der Deisterfreun.de e.V. gegen eine naturschutzrechtliche Wiederherstellungs- und Untersagungsverfügung im Wesentlichen abgelehnt. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom21.08.2026
- OVG 11 S 39/26 -

Bezirksamt durfte Baumfällungen für Heizkraftwerk-Modernisierung nicht stoppen

Baumfällung für Baustelle des Heizkraftwerks Charlottenburg zulässig - Immissionsschutzrechtliche Genehmigung setzt sich durch
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Verwaltungsgericht Hannover, Urteil vom20.08.2026
- 15 A 4583/23 -

Verwaltungsgericht lehnt Corona-Entschädigungsklage von Woolworth- und Tedi-Mutter ab

Keine Entschädigungsansprüche wegen Corona-bedingter Betriebsschließungen - Klage gegen das Land Niedersachsen ohne Erfolg
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Hanseatisches Oberlandesgericht in Hamburg, Beschluss vom18.08.2026
- 2 ORs 1/26 -

Hausfriedensbruch durch heimliches Aufstellen eines Weihnachtsbaumes auf Kita-Gelände

Verwarnung mit Strafvorbehalt nach nächtlichem Betreten des umzäunten Geländes
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Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom19.08.2026
- 19 B 662/26 -

Schüler erkämpft sich mit Eilantrag vorläufige Aufnahme an einer Realschule

Bei unanfechtbaren Absagen anderer Bewerber rücken Widerspruchsführer auf verbliebene freie Schulplätze nach
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Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom14.07.2026
- 13 K 108/25 -

Trotz Verurteilung wegen Steuerhinterziehung: Finanzgericht lässt Abzug von Strafverteidigungskosten als Werbungskosten zu

Keine Anwendung des Abzugsverbots bei Freiheitsstrafe zur Bewährung - Zur Abzugsfähigkeit von Verteidigerkosten nach § 12 Nr. 4 EStG
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Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom14.08.2026
- 4 O 221/23 -

Mithaftung trotz Vorfahrt: 80 Prozent Eigenhaftung bei extremer Geschwindigkeitsüberschreitung

Auswertung der Blackbox überführt Vorfahrtberechtigten nach Kollision mit 131 km/h statt erlaubten 70 km/h
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Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom19.08.2026
- BVerwG 8 C 8.25 -

Selbstanzeige unter Verhördruck ist keine Denunziation: BVerwG spricht DDR-Fluchthelfer Rehabilitierung zu

Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung bei Selbstanzeige mit Belastung Dritter
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Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Urteil vom18.08.2026
- 2 Sa 14/24 -

Equal Pay-Klage: Landesarbeitsgericht spricht Klägerin Differenz zum Medianentgelt zu

Arbeitgeber konnte die Vermutung der Geschlechtsdiskriminierung beim Vergleich mit der Gesamtmännergruppe nicht widerlegen
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Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom21.05.2026
- VG 10 K 440/23 und VG 10 K 516/23 -

CO2-Bepreisung: Auch Müllverbrennungsanlagen müssen zahlen

Betreiber von Müllverbrennungsanlagen unterliegen dem nationalen Emissionshandel
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Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom28.07.2026
- 16 W 32/26 -

Späte Löschung falscher Postings auf Facebook: Oberlandesgericht reduziert Ordnungsgeld gegen Meta auf 75.000 Euro

Oberlandesgericht sieht kein strukturelles Organisationsverschulden, rügt aber lange Verzögerung bei der Löschung
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Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom13.08.2026
- 6 A 10785/26.OVG -

Rückforderung von Corona-Soforthilfen rechtmäßig: Kein tatsächlicher Liquiditätsengpass

Bloße Prognose reicht nicht aus, wenn nachträglich kein finanzieller Engpass im Dreimonatszeitraum entstanden ist
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Verwaltungsgericht Oldenburg, Beschluss vom17.08.2026
- 6 B 4195/26 -

Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag auf Zulassung des Kandidaten der AfD zur Landratswahl im Landkreis Friesland ab

VG Oldenburg bestätigt Entscheidung des Wahlausschusses – Zweifel an der Verfassungstreue müssen erst im Nachgang der Wahl gerichtlich geprüft werden
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Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom11.08.2026
- 206 StRR 195/26 -

Verbreiten eines gefälschten Fahndungsplakats ist als Urkundenfälschung strafbar

Strafbar als "Gebrauch einer unechten Urkunde"
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Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom14.08.2026
- 8 E 520/26 -

Nächtlicher Lärm auf dem Brüsseler Platz: Stadt Köln muss Zwangsgeld zahlen

Die Stadt Köln muss ein Zwangsgeld in Höhe von 5.000 Euro zahlen, weil sie ihre Verpflichtung aus dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts vom 28.09.2023, gegen den vom Brüsseler Platz ausgehenden nächtlichen Lärm einzuschreiten, noch nicht hinreichend erfüllt hat. Das hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschieden und damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln bestätigt, das gegen die Stadt das Zwangsgeld festgesetzt hatte. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom27.02.2025
- 223 C 16031/24 -

Davongeflogenes Autodachzelt: Reines Rütteln ersetzt keine Schraubenkontrolle

Wer ein Autodachzelt mietet und die vertraglich vereinbarten Kontrollpflichten vernachlässigt, haftet bei einem Verlust oder Schaden wegen Sorgfaltspflichtverletzung. Ein bloßes "Rütteln" am Gestell genügt den vertraglichen Vorgaben zur Überprüfung der Schraubenverbindungen nicht. Das hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesfinanzhof, Urteil vom18.06.2026
- II R 27/23 -

Steuerfreies Familienheim: Bundesfinanzhof nimmt auch Garten- und Wegeflächen aus der Erbschaftsteuer

Das Familienheim kann nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG im Erbfall steuerfrei von einem Elternteil auf ein Kind übergehen. Voraussetzung ist, dass der Erblasser die Immobilie bis zu seinem Tod selbst genutzt hat, das Kind unverzüglich einzieht und die Wohnfläche 200 qm nicht übersteigt. Der Bundesfinanzhof hat nun klargestellt, dass auch ein mitgenutztes Garten- und Wegegrundstück von der Steuerbefreiung umfasst sein kann. Als steuerbegünstigt gilt dabei die Gesamtheit der Grundstücksflächen, die für das Erbschaftsteuerverfahren als wirtschaftliche Einheit bindend festgestellt wurde. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom14.08.2026
- 20 L 1656/26 -

Keine Ausnahme vom Tauben­fütterungs­verbot: Weder Tierschutzrecht noch Grundgesetz begründen eine staatliche Fütterungspflicht

Die am ehemaligen Großmarkt in Köln lebenden Tauben dürfen nicht gefüttert werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom17.04.2026
- 5 U 89/25 -

Autokäufer muss nach E-Mail-Betrug doppelt zahlen: Überweisung des Kaufpreises auf ein falsches Konto entbindet den Käufer nicht von seiner Zahlungsschuld

Wer aufgrund einer manipulierten E-Mail den vereinbarten Kaufpreis auf das Konto von Betrügern überweist, ist gegenüber dem Verkäufer grundsätzlich weiterhin zur Zahlung verpflichtet. Etwas anderes gilt nur dann, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Verkäufer den Schaden durch ein eigenes pflichtwidriges Verhalten verursacht oder mitverursacht hat. Dies hat der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts mit einem bereits im April dieses Jahres ergangenen Beschluss entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts Oldenburg bestätigt. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom05.08.2026
- 6 U 25/26 -

Shop-Apotheke darf nicht mit "E-Rezept-Rabatt. Automatisch bis zu 20 € Zuzahlungen sparen" werben

Die Werbung einer Versandapotheke mit dem Versprechen „E-Rezept-Rabatt. Automatisch bis zu 20 € Zuzahlungen sparen“ ist unzulässig. Das hat das OLG Frankfurt am Main entschieden. Die Werbeaussage täusche Verbraucher, da essenzielle Angaben dazu fehlen, auf welche Weise die tatsächliche Ersparnis ermittelt wird. Lesen Sie mehr

Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom27.07.2026
- L 5 KR 126/26 ER -

Gesetzliche Krankenkassen dürfen Versicherte nicht mit Geschenken vom Kassenwechsel abhalten

Gesetzliche Krankenkassen stehen untereinander im Wettbewerb. Das Recht der Krankenkassen, um Mitglieder und ihre Leistungen zu werben, findet seine Grenze darin, dass unlautere geschäftliche Handlungen der Krankenkassen unzulässig sind. So dürfen Kassen ihren Versicherten, die zu einer anderen Kasse wechseln wollen, keine geldwerten Geschenke versprechen, auf die kein Anspruch besteht, nur um diese von einem Kassenwechsel abzuhalten. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom05.08.2026
- 5 K 1431/25.NW -

Sportliche Aktion ist keine Kunst: Kühlschrank-Spendenradler scheitert mit Klage auf Künstlernamen

Das Verwaltungsgericht Neustadt hat die Klage auf Eintragung eines Künstlernamens abgewiesen. Eine Fahrradreise nach Istanbul mit einem Kühlschrank auf dem Gepäckträger zum Zweck des Spendensammelns stellt zwar eine sportliche und wohltätige Aktion dar, ist jedoch keine schöpferische Leistung im Sinne des rechtlichen Kunstbegriffs. Zudem scheiterte die behördliche Eintragung des Künstlernamens "Oggie" daran, dass der Kläger diesen in der Öffentlichkeit nicht in einer einheitlichen Schreibweise nutzte. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom07.08.2026
- 4 K 255/26.NW -

Keine nachträgliche Genehmigung für ungenehmigten Wohnanbau über den "Bau-Turbo"

Auch die neuen Regelungen zur Wohnraumsicherung ("Bau-Turbo") rechtfertigen ohne Zustimmung der Gemeinde keine Nachgenehmigung regelwidriger Bauten. Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts hat daher die Klage einer Grundstückseigentümerin auf Erteilung einer nachträglichen Baugenehmigung für einen Anbau zu Wohnzwecken abgewiesen. Lesen Sie mehr

Hessisches Finanzgericht, Urteil vom07.07.2026
- 7 K 184/24 -

Keine Einfuhr von Elfenbein-Schmuck mit Rechnung aus dem Jahr 1970 aus Nicht-EU-Land

Die Einziehung von Elfenbein durch die Zollbehörde im Rahmen einer Einfuhr ist rechtmäßig, wenn keine Einfuhrgenehmigung vorliegt und lediglich ein 56 Jahre alter Beleg aus einem außerhalb der Europäischen Union belegenen sog. Drittland beigebracht wird. Dies hat das Hessische Finanzgericht mit Urteil vom 7. Juli 2026 (Az. 7 K 184/24) entschieden. Lesen Sie mehr

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom07.08.2026
- 22 NE 26.773 -

Nächtliche Schließung von 24/7-Automatenläden in Nürnberg bleibt vorläufig in Kraft

Die in der Nürnberger Ladenöffnungsverordnung geregelte Schließung von personallos betriebenen Kleinstsupermärkten in der Altstadt von 0:00 bis 6.00 Uhr und von 20:00 bis 24.00 Uhr an Sonn- und Feiertagen bleibt vorläufig in Kraft. Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) mit Beschluss vom 7. August 2026 in einem Eilverfahren entschieden. Lesen Sie mehr