wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollst�ndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen


kostenlose-Urteile.de
Dienstag, 13. Oktober 2026

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche



Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 09.10.2026
- 259/26.NE -

Oberverwaltungsgericht stoppt Baumrodung zum Schutz der Haselmaus

Bebauungsplan für Firmenparkhaus wegen unzureichender Artenschutzprüfung vorläufig außer Vollzug gesetzt

Die Bäume auf dem Gelände eines Maschinenbauunternehmens in Paderborn dürfen zum Schutz der Haselmaus vorläufig nicht gerodet werden. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat auf den Eilantrag des BUND NRW eine einstweilige Anordnung erlassen, mit der die II. Änderung des Bebauungsplans Nr. SN 282 der Stadt Paderborn vorläufig außer Vollzug gesetzt worden ist. Das hat zur Folge, dass keine Maßnahmen zur Umsetzung des Bebauungsplans getroffen werden dürfen.

Der Bebauungsplan überplant eine bislang als Fläche für Wald festgesetzte Gehölzfläche und soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung eines Parkhauses für die Beschäftigten des expandierenden Unternehmens schaffen. Dagegen wendet sich der Umweltverband BUND, Landesverband NRW, mit einem Normenkontrollantrag und dem jetzt entschiedenen Eilverfahren.Zur Begründung hat der erstinstanzlich zuständige 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts ausgeführt: Die einstweilige Anordnung ist zur Abwehr schwerer Nachteile geboten, weil die in diesem Monat beabsichtigte Rodung zur Verwirklichung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände führen kann. Im Plangebiet ist im Jahr 2022 die Haselmaus nachgewiesen worden. Hiervon ist auch die Stadt Paderborn im Verfahren der Aufstellung des Bebauungsplans ausgegangen. Die Haselmaus gehört zu den naturschutzrechtlich... Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom09.10.2026
- 13 B 1351/25, 13 B 1359/25 -

Internetseiten „Pornhub“ und „YouPorn“ müssen weiter nicht blockiert werden

Landesanstalt für Medien NRW darf Internetanbieter vorerst nicht zur Blockade verpflichten – Europarecht und DSA stehen nationalen Sperren entgegen

Die Landesanstalt für Medien NRW darf einem großen Internetanbieter vorläufig nicht aufgeben, die Pornoseiten „Pornhub“ und „YouPorn“ für den Abruf in Deutschland zu sperren. Das hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen mit zwei Eilbeschlüssen entschieden. Lesen Sie mehr

Werbung

Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom09.10.2026
- VG 8 K 19/25 -

Verschwundene Sozialwohnungen: 215 Wohnungen müssen doch sozial gebunden vermietet werden

Verpflichtung zur Vermietung als Sozialwohnungen besteht weiter - Land Berlin setzt Mietpreis- und Belegungsbindung durch

In der sog. Europacity in Berlin-Moabit müssen 215 Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden vermietet werden. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom08.10.2026
- III ZR 34/25 -

Inobhutnahme aus dem Kindergarten ohne Vorinformation der Eltern ist amtspflichtwidrig

Jugendamt verletzt durch unangekündigte Herausnahme eines Kindes Elternrechte

Der unter anderem für Rechtsstreitigkeiten über Amts- und Staatshaftungsansprüche zuständige III. Zivilsenat hat entschieden, dass die Mitarbeiter des Jugendamts einer Stadt - auf der Grundlage bisherigen Feststellungen der Tatsacheninstanzen - bei der Inobhutnahme eines Kindes aus einem Kindergarten amtspflichtwidrig gehandelt haben. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Wiesbaden, Beschluss vom07.10.2026
- 6 L 2507/26.WI -

Falsches Gericht: Eilantrag der Partei "Die Linke" gegen Hessens Innenminister Poseck unzulässig

Streitigkeit über Äußerung zum „Clan-Problem“ ist verfassungsrechtlicher Natur und gehört vor den Hessischen Staatsgerichtshof

Der Eilantrag des Berliner Landesverbands der Partei „Die Linke“ gegen eine Äußerung des Hessischen Innenministers Roman Poseck ist unzulässig. Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden hat mit Beschluss vom 7. Oktober 2026 einen Eilantrag des Berliner Landesverbandes der Partei „Die Linke“ abgelehnt, der sich gegen eine Äußerung des Hessischen Innenministers Roman Poseck richtete. Lesen Sie mehr

Werbung

Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom08.10.2026
- 11 K 1931/26 -

Wegen Messerstecherei in Diskothek verurteilter Straftäter zu Recht ausgewiesen

Klage eines in Deutschland geborenen 28-Jährigen abgewiesen – Schwere der Tat und Wiederholungsgefahr überwiegen Bleibeinteresse

Die Ausländerbehörde des Rhein-Sieg-Kreises hat zu Recht einen 28 jährigen Mann, der 2022 bei einer Auseinandersetzung in einer Siegburger Diskothek einen anderen Mann erstochen hatte und zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren verurteilt wurde, aus der Bundesrepublik Deutschland ausgewiesen und ihm die Abschiebung in die Türkei angedroht. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden. Der in Deutschland geborene türkische Staatsangehörige, der sich seit August 2022 in Haft befindet, hatte gegen die im Februar 2026 erfolgte Ausweisung durch die Ausländerbehörde geklagt. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Göttingen, Beschluss vom07.10.2026
- 1 B 262/26 -

AfD Kreisverband Northeim erstreitet Zulassung zur Stadthalle Moringen

Nachträgliche Änderung der Benutzungsordnung greift bei bereits vorliegendem Raumnutzungsantrag nicht
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Kassel, Beschluss vom07.10.2026
- 3 L 1861/26.KS und 3 L 1862/26.KS -

Gezielte Überlassung von Wohnungen zur Prostitution gilt als erlaubnispflichtiger Gewerbebetrieb

Eilanträge gegen die Schließungsverfügung von zwei nicht genehmigten Prostitutionsstätten abgelehnt
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Gießen, Urteil vom07.10.2026
- 6 K 306/25.GI -

Keine Kostenerstattung für den Bund nach Autobahnsperrung durch Protestaktion

Einsatzkosten der Autobahn GmbH können von der Bundesrepublik nicht im eigenen Namen als Schadensersatz geltend gemacht werden
Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom28.09.2025
- 3 Ws 452/26 -

Keine vorzeitige Hafentlassung auf Bewährung ohne Angaben über den Verbleib der Beute

Verweigerte Mitwirkung am Auffinden von Taterträgen verhindert günstige Legalprognose für eine Strafrestaussetzung
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom08.10.2026
- 18 L 2186/26 -

DB InfraGO AG muss keine Wettbewerberklausel in ihre Nutzungsbedingungen aufnehmen

Bundesnetzagentur scheitert im Eilverfahren - Einschränkung von Kapazitäten für DB Fernverkehr und Einstufung von Lounges als Serviceeinrichtung rechtswidrig
Lesen Sie mehr

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom06.10.2026
- 9 AZR 11/26 -

Auszug aus der gemeinsamen Wohnung stoppt Beginn der Elternzeit nicht

Trennung vor Antritt entbindet Arbeitnehmer nicht automatisch vom Elternzeitverlangen – Weiterbeschäftigung ohne Zustimmung des Arbeitgebers abgelehnt
Lesen Sie mehr

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom30.09.2026
- 10 AZR 62/26 -

Kein Ausschluss von dem Inflationausgleich wegen Mindestlohnerhöhung

Ungleichbehandlung bei freiwilligen Sonderzahlungen ist sachlich nicht gerechtfertigt und verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom24.09.2026
- 4 L 476/26.MZ -

Somalierin darf abgeschoben werden

Eilantrag einer somalischen Staatsangehörigen im Wesentlichen abgelehnt – Einreise- und Aufenthaltsverbot wegen Ermessensfehlern jedoch vorläufig ausgesetzt
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom05.10.2026
- 3 L 616/26.MZ -

Eilantrag erfolglos: Nutzung des Oktoberfestzelts in Mainz-Hechtsheim bleibt untersagt

Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom01.10.2026
- 1 L 1120/26.KO -

Wolf „GW2478m“ darf im Westerwald gejagt werden

Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom05.10.2026
- 6 MB 49/26 -

Presserechtlicher Auskunftsanspruch gegen das Landgericht Flensburg nur teilweise erfolgreich

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Beschluss vom02.10.2026
- 18 L 2965/26 -

Autistischer Grundschüler zu Unrecht von Klassenfahrt ausgeschlossen

Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom30.09.2026
- VG 42 K 72/25, VG 42 K 65/25 und VG 42 K 66/25 -

Datenschutz: Berliner Feuerwehr durfte Beschäftigte ohne Impfnachweis zu SARS-CoV-2 an Gesundheitsamt melden

 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Beschluss vom02.09.2026
- 18 L 2138/26 -

Herzkranker Grundschüler zu Unrecht von Klassenfahrt ausgeschlossen

Ein Grundschüler aus Wuppertal ist zu Unrecht wegen seiner Herzerkrankung von der Teilnahme an einer mehrtägigen Klassenfahrt zu Beginn des 4. Schuljahres ausgeschlossen worden. Das hat die 18. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf durch Beschluss vom 2. September 2026 entschieden und damit dem Eilantrag des Kindes stattgegeben. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom01.10.2026
- OVG 11 S 33/26 -

OVG Berlin-Brandenburg kippt Schließzeiten für den Görlitzer Park in Berlin

Die Festlegung von Öffnungszeiten für die Grün- und Erholungsanlage Görlitzer Park bliebt weiterhin ausgesetzt. Das folgt aus dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg. Der Berliner Senat hatte sich von der Schließung einen spürbaren Rückgang des Drogenhandels und der Gewaltdelikte versprochen. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom02.10.2026
- VG 1 L 246/26 -

Kein Aufenthaltsverbot auf Vorrat gegen sog. Rüstungskleber: Verwaltungsgericht stärkt Versammlungsfreiheit bei Rheinmetall-Protesten

Das Recht, Versammlungen an einem bestimmten Ort durchzuführen, darf nicht durch ein "auf Vorrat" ausgesprochenes polizeiliches Aufenthaltsverbot eingeschränkt werden. Das hat das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom01.10.2026
- III ZR 205/25 -

BGH kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime

Der unter anderem für das Dienstvertragsrecht zuständige III. Zivilsenat hat entschieden, dass die von einem Anbieter eines Abonnements über verschiedene Dienstleistungen in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendeten Bestimmungen zur Erhöhung der "Mitgliedsgebühr" wegen Verstoßes gegen das Transparenzgebot unwirksam sind. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom01.10.2026
- 18 L 1831/26 -

DB InfraGO AG hat einen Anspruch auf Erhöhung der Obergrenze der Gesamtkosten für die Netzfahrplanperiode 2026/2027 um mehr als 880 Mio. Euro

Mit Eilbeschluss vom heutigen Tag hat die für die Eisenbahnregulierung zuständige 18. Kammer des Verwaltungsgerichts Köln entschieden, dass die DB InfraGO AG einen Anspruch auf Festsetzung der Obergrenze der Gesamtkosten für die Netzfahrplanperiode 2026/2027 auf 8.203 Mio. Euro hat. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom17.09.2026
- VG 17 K 288/25 -

Kein Schwein im 4. Stock: Schwein darf nicht in Altbauwohnung gehalten werden

Die Haltung eines einzelnen Schweins im 4. Stock eines Berliner Altbaus ohne frei zugänglichen Auslauf sowie Wühl- und Suhlmöglichkeiten verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Beschluss vom21.07.2026
- II ZB 21/22 -

BGH weist Anleger-Beschwerden im VW-Musterverfahren gegen Porsche zurück

Der für Teile des Kapitalmarktrechts zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Rechtsbeschwerden von Anlegern gegen einen Musterentscheid des Oberlandesgerichts Celle mit verschiedenen Maßgaben zurückgewiesen. In dem zu Grunde liegenden Kapitalanleger-Musterverfahren sollte im Kern festgestellt werden, dass die Porsche Automobil Holding SE ihre Absicht, an der Volkswagen AG eine qualifizierte Mehrheit zu erlangen, im Zeitraum vom 3. März 2008 bis 6. Oktober 2008 in Mitteilungen und Äußerungen fehlerhaft dementiert habe, obwohl sie durch Optionsstrategien zielgerichtet den Markt für Stammaktien der Volkswagen AG verengt habe. Nachdem sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Porsche Automobil Holding SE so weit verschlechtert hätten, dass der Abschluss eines Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrags nicht mehr zu realisieren gewesen sei und ihre eigene Insolvenz gedroht habe, habe sie mit einer Pressemitteilung vom 26. Oktober 2008 ihre tatsächlich nicht mehr umsetzbare Absicht mitgeteilt, mit der Volkswagen AG einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag abzuschließen, um mit der aufgrund dieser Mitteilung erwarteten Explosion der Aktienkurse Gewinne zu erzielen. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Mainz, Beschluss vom08.09.2026
- 1 L 534/26.MZ -

Keine Gefährlichkeit eines Hundes bei artgerechtem Abwehrverhalten

Das Verwaltungsgericht Mainz hat dem Eilantrag eines Hundehalters, dessen Hund von einer Verbandsgemeinde als "gefährlich" eingestuft worden war, stattgegeben. Anlass für die Einstufung des Hundes als "gefährlich" im Sinne des Landesgesetzes über gefährliche Hunde war ein Beißvorfall, der bei einem Familientreffen stattgefunden hatte. Der Hund biss einer Person in die Lippe, sodass sie operiert werden musste. Lesen Sie mehr

Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom22.09.2026
- L 6 P 10/25 -

Kostenerstattungsanspruch gegen die Pflegekasse nur ausnahmsweise vererbbar

Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, können bei Verhinderung der Pflegeperson für die Ausfallzeit andere Personen mit der Pflege beauftragen (sogenannte Verhinderungspflege) und im Anschluss die Erstattung der von ihnen gezahlten Vergütung von der Pflegekasse beanspruchen. Sterben Pflegebedürftige jedoch vor Zahlung der Vergütung an die Verhinderungspflegeperson, können die Erben keine Erstattung der Vergütung von der Pflegekasse beanspruchen. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom29.09.2026
- 5 A 2779/25 -

Individuelles Mitführverbot für Messer und gefährliche Gegenstände rechtmäßig

Das Polizeipräsidium Wuppertal durfte einem jungen Mann für die Dauer von drei Jahren untersagen, in Wuppertal, Solingen und Remscheid Messer aller Art sowie näher bezeichnete gefährliche Werkzeuge, Sportgeräte und Tierabwehrsprays mitzuführen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschieden und auf die Berufung des Landes ein Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf geändert. Lesen Sie mehr

Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom23.06.2026
- 3 O 280/25 -

Kleinkind auf Wirtschaftsweg löst Fahrradunfall aus: Mutter des Kindes haftet nicht

Wer mit dem Rennrad auf einem Wirtschaftsweg an einem Kleinkind vorbeifährt, muss seine Geschwindigkeit so weit reduzieren, dass er jederzeit reagieren kann. Bewegt sich das Kind plötzlich zur Fahrbahnmitte und löst dadurch ein Bremsmanöver aus, bei dem der Radfahrer stürzt, haftet die Aufsichtsperson nicht automatisch. Das Landgericht Frankenthal (Pfalz) hat die Klage eines Rennradfahrers gegen die Mutter eines zweieinhalbjährigen Kindes abgewiesen. Das Kind hatte auf einem Wirtschaftsweg mit seinem Laufrad eine unerwartete Lenkbewegung gemacht und den Radfahrer zum Sturz gebracht. Die Kammer sah zwar ein Fehlverhalten des Kindes, aber keine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Mutter. Lesen Sie mehr