wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollst�ndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen


kostenlose-Urteile.de
Donnerstag, 6. August 2026

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche



Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 28.04.2026
- BVerwG 10 C 7.24 -

Keine Verpflichtung des Grundstückseigentümers zur Beseitigung von "wildem Müll" auf frei zugänglichem Grundstück

Der Eigentümer eines frei zugänglichen Grundstücks ist nicht Besitzer von dort verbotswidrig abgelagertem Abfall und muss diesen daher nicht beseitigen. Das gilt auch für den öffentlich-rechtlichen Eigentümer eines Grundstücks. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Die Klägerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, begehrte von dem beklagten Landkreis Ersatz von Aufwendungen für die Beseitigung von Abfall auf ihrem Grundstück. Auf dem bewaldeten Flurstück besteht ein allgemeines Betretungsrecht nach dem Bundeswaldgesetz. Unbekannte lagerten dort Dachpappe ab. Nachdem der Beklagte es abgelehnt hatte, den Abfall zu beseitigen, ließ die Klägerin diesen entsorgen und verlangte nunmehr von dem Beklagten die Erstattung der Beseitigungskosten. Die Klage auf Zahlung dieses Betrags wies das Verwaltungsgericht ab. Das Oberverwaltungsgericht änderte die erstinstanzliche Entscheidung und verurteilte den Beklagten zur Zahlung. Der Anspruch der Klägerin folge aus einer entsprechenden Anwendung der Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag. Der Beklagte und nicht die Klägerin sei zur Beseitigung der Dachpappe verpflichtet gewesen, da letztere nicht Abfallbesitzerin gewesen sei.... Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom23.07.2026
- 1 L 807/26.KO -

Eigentümer mit Eilantrag gegen Rückbau seines durch Brand erheblich beschädigten Gebäudes erfolgreich

Streit um Brandhaus in Betzdorfer Fußgängerzone

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat einem Eilantrag gegen die Anordnung des Rückbaus einer durch einen Brand beschädigten Gebäudehälfte in Betzdorf stattgegeben. Lesen Sie mehr

Werbung

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom12.05.2026
- 1 A 868/22 -

Bienenstich auf dem Weg zur Arbeit als Dienstunfall anerkannt

Insektenstich ist hier einen Dienstunfall in der Form eines Wegeunfalls

Ein von einem Beamten auf dem Weg von zu Hause zur Dienststelle erlittener Insektenstich ist ein Dienstunfall. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden und das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen bestätigt. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Göttingen, Beschluss vom29.07.2026
- 1 B 184/26 -

Meldeauflage dient nicht dem Zweck einer Person zu verdeutlichen, dass sie im Visier der Polizei steht

Meldeauflage ist auch nicht geeignet, eine Person davon abzuhalten, zu bestimmten Zeiten an einem Gefahrenort zu sein

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat einem Eilantrag gegen die Anordnung von Meldeauflagen und einem Aufenthaltsverbot für Teile der Göttinger Innenstadt entsprochen. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom23.06.2026
- 16 W 22/26 -

Instagram-Beitrag über vom Dackel gefressenen Mäuseköder im Gastraum eines Restaurants zulässig

Der Antragsteller wendet sich gegen Äußerungen der Antragsgegnerin über einen Besuch in seinem Lokal, bei dem der Dackel der Antragsgegnerin Gift aus einer Mäuse-Köderbox fraß. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) bestätigte die Einschätzung des Landgerichts, dass es sich um zulässige - teilweise überzeichnete und emotionalisierte - Meinungsäußerungen handele. Lesen Sie mehr

Werbung

Sozialgericht München, Urteil vom22.07.2026
- S 9 U 498/25 -

Innerbetrieblicher Weg zur Massage kein Arbeitsunfall

Individuelle Pflegemaßnahme dient dem persönlichen Wohlbefinden

Ein Sturz auf öligem Boden im betriebseigenen Massageraum ist kein gesetzlich geschützter Arbeitsunfall. Wer ein freiwilliges Massageangebot im Betrieb wahrnimmt, handelt primär aus persönlichem Interesse an Erholung und Entspannung - so urteilt das Sozialgericht München. Lesen Sie mehr

Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom19.05.2026
- L 5 KR 96/23 -

Versicherte haben Anspruch auf Ausstellung einer elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

Kein Entzug und keine Sperrung der eGK im Falle des Zahlungsverzugs
Lesen Sie mehr

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom09.07.2026
- C-788/24 -

Geoblocking ist ausreichender Schutz für das Urheberrecht auch bei Umgehung durch VPN

Urteil des Europäischen Gerichtshof in Sachen Anne-Frank-Tagebuch
Lesen Sie mehr

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom16.07.2026
- C-196/24 -

Mutmaßlicher Vater kann für Abstammungs-Test auch im EU-Ausland exhumiert werden

Exhumierung zur Abstammungsklärung darf nicht allein wegen nationalen Rechts abgelehnt werden
Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Beschluss vom02.06.2026
- 2 StR 516/24 -

Bundesgerichtshof spricht Thüringer Proberichterin vom Vorwurf der Rechtsbeugung in Pflegeheim-Entscheidung frei

Sachentscheidung der Richterin zeigt keine an sachfremden Maßstäben ausgerichtete Abkehr von Recht und Gesetz und war auch nicht unvertretbar
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Aachen, Urteil vom29.07.2026
- 6 K 109/26 und 6 K 110/26 -

Kein generelles Plakatierverbot auf privatem Grund

Streit um Werbeplakate für den Aachener Weihnachtscircus
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom30.07.2026
- 5 L 992/26.NW -

Grundstückseigentümerin muss Rattenbekämpfung fortsetzen und Müll beseitigen

Rattenbekämpfung muss auch bei Geldmangel durchgeführt werden
Lesen Sie mehr

Landgericht München I, Urteil vom31.07.2026
- 42 O 763/25 -

KI-Firma darf Melodien wie "Atemlos", "Rasputin", "Forever Young", "Mambo No. 5" nicht ungefragt nutzen

Landgericht München I gibt GEMA-Klage gegen Musik-KI Suno weitgehend statt
Lesen Sie mehr

Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom31.07.2026
- 13 Ca 2144/26 -

Kündigungsschutzklage des R. Abou-Chaker gegen Bushido überwiegend abgewiesen

Kündigung nach umstrittener Firmenüberweisung von 180 000 Euro
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Hannover, Urteil vom22.06.2026
- 7 A 4078/24 -

Rundfunkbeitrag muss bezahlt werden, auch wenn das Programmangebot nicht gefällt

Klage eines sog. "Beitragsblockers" gegen den Rundfunkbeitrag ohne Erfolg
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Aachen, Beschluss vom30.07.2026
- 6 L 574/26 -

Festival muss bei erheblicher Waldbrandgefahr abgesagt werden

Beschluss des Verwaltungsgerichts Aachen zur Brandschutzauflage beim "Zugvögel-Festival"
Lesen Sie mehr

Amtsgericht Berlin-Tiergarten, Urteil vom15.07.2026
- 457 Ls 9/26 -

Hohe Haftstrafe für 51-jährigen Mann für Cybergrooming (die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte zu Minderjährigen)

Amtsgericht Tiergarten verurteilt Angeklagten wegen sog. Cybergroomings zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten
Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom30.07.2026
- I ZR 130/25 -

BGH setzt strenge Maßstäbe für entgeltliche Bereitstellung von Testsiegeln an Ärzte

BGH-Urteil zu Testsiegeln der Zeitschrift "FOCUS GESUNDHEIT" und den Siegeln "FOCUS Top Mediziner" und "FOCUS Empfehlung"
Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom08.07.2026
- 5 K 628/25.NW -

Verwaltungsgericht bestätigt polizeiliche erkennungsdienstliche Maßnahme nach Besitz von Kinderpornografie

Erkennungsdienstliche Behandlung ist erlaubt, um zukünftige Straftaten zu verhüten
Lesen Sie mehr

 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom23.07.2026
- 18 L 2379/24 und 18 L 437/2 -

DB InfraGO AG hat keinen Anspruch auf höhere Stationspreise für die Jahre 2025 und 2026

Mit zwei Eilbeschlüssen hat die für die Eisenbahnregulierung zuständige 18. Kammer des Verwaltungsgerichts Köln entschieden, dass die DB InfraGO AG keinen Anspruch auf höhere Entgelte für die Nutzung der Personenbahnhöfe für die Kalenderjahre 2025 und 2026 hat. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom29.07.2026
- 6 B 854/26 -

Lehrerin kann keine Freigabe für Versetzung von Recklinghausen nach Ostfriesland verlangen

Eine Grundschullehrerin aus dem Kreis Recklinghausen ist auch beim Oberverwaltungsgericht mit dem Begehren erfolglos geblieben, das Land NRW im Eilverfahren zur Erteilung einer Freigabe für die Versetzung nach Niedersachsen zu verpflichten. Lesen Sie mehr

Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom07.04.2026
- 7 O 160/25 -

Beweislastverteilung für Schaden am Auto in Waschstraße oder Portalwaschanlage ist unterschiedlich

Wird ein Fahrzeug in einer Waschstraße beschädigt, so stellt sich die Frage, wer für den Schaden am Auto aufkommen muss. Und was gilt, wenn sich nicht mehr sicher aufklären lässt, ob die Anlage ordnungsgemäß gearbeitet hat? Mit dieser Frage hat sich das Landgericht Frankenthal beschäftigt. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom23.07.2026
- VG 11 L 401/26 -

Starker Cannabiskonsum führt trotz Legalisierung zu Zweifeln an der Fahreignung

Werden bei einem Verkehrsteilnehmer hohe THC-Werte gemessen, die auf einen hochfrequenten oder chronischen Cannabiskonsum hindeuten, bestehen Zweifel an der Fahreignung. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom28.07.2026
- XI ZR 83/25 -

BGH kippt Jahresentgelte für die Führung von sog.Riester-Bausparverträgen

Der u.a. für das Bank- und Kapitalmarktrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unwirksamkeit zweier Klauseln erkannt, die ein Jahresentgelt für die Führung von sog. Riester-Bausparverträgen festlegen. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom28.07.2026
- 1 K 654/25.KO -

Stadt muss wegen Mängeln geschlossenes Schwimmbad nicht sanieren

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat eine Klage auf Reparatur und Wiederinbetriebnahme des Schwimmbads in Bosenheim, einem Stadtteil der beklagten Stadt Bad Kreuznach, abgewiesen. Lesen Sie mehr

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom20.05.2026
- 1 BvR 2324/24 -

Bundesverfassungsgericht bestätigt Arztvorbehalt für Eigenbluttherapie

Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde einer selbstständigen Heilpraktikerin nicht zur Entscheidung angenommen. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom18.07.2026
- 191 C 7747/26 -

Flugzeitänderung mit Ankunft abends statt mittags am Urlaubsort ist ein Reisemangel

Wer eine Pauschalreise gebucht hat und statt um 11.55 Uhr erst um 20.45 Uhr am Urlaubsort ankommt, kann an diesem Anreisetag die gebuchten Reiseleistungen so gut wie gar nicht mehr nutzen. Eine Reisepreisminderung in Höhe eines Tagesreisepreises ist daher sachgerecht, entschied das Amtsgericht München. Im Übrigen wies das Amtsgericht darauf hin, dass ein Reisender nicht automatisch - nur weil die Reise gemeinsam gebucht wurde - für den anderen eine Reisepreisminderung geltend machen kann. Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom28.07.2026
- KZR 11/24 -

BGH weist Klage zahlreicher Sägewerke um Schadenersatz im Rundholz-Kartell an OLG zurück

Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart aufgehoben, in dem das Land Baden-Württemberg wegen des sogenannten Rundholz-Kartells dem Grunde nach zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt worden ist. Auch soweit die Klage teilweise abgewiesen wurde, ist das Urteil aufgehoben und das Verfahren an das Oberlandesgericht zurückverwiesen worden. Lesen Sie mehr

Landgericht München I, Urteil vom14.07.2026
- 33 O 14294/25 -

Kündigungsbutton auf Sky-Webseite verstößt erneut gegen § 312 k BGB

Die Verbraucherzentrale NRW hat vor dem LG München I erneut gegen Sky gewonnen. Der Grund: Auch die überarbeitete Kündigungsfunktion mit zwei Buttons („Abo beenden“ und „Infos zur Kündigung“) verstößt laut Gericht gegen § 312 k BGB. Lesen Sie mehr

Landgericht Osnabrück, Urteil vom24.07.2026
- 1 O 305/26 -

Wucher oder Verstoß gegen die guten Sitten beim Kauf eines Dressurpferds für 710 000 Euro, das nur 310 000 Euro wert war

Das Landgericht Osnabrück hatte sich mit der Frage der Nichtigkeit eines Pferdekaufsvertrags zu beschäftigten. Die Käuferin und Klägerin meinte, dass der Pferdekauf wegen Wuchers oder Verstoß gegen die guten Sitten nichtig sei und verlangte eine Rückabwicklung des Kaufs. Lesen Sie mehr