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Dienstag, 12. Mai 2026

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Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 12.05.2026
- C-797/23 -

Onlinedienste wie Meta, Facebook und Co. müssen Verlagen für die Nutzung deren Presseinhalte eine Vergütung zahlen

Presseverlage haben einen Anspruch auf angemessene Vergütung, wenn deren Inhalte genutzt werden

Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass Presseverlage einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung haben, wenn sie Anbietern von Online-Diensten die Erlaubnis erteilen, ihre Veröffentlichungen zu nutzen. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden.

Die Entwicklung der digitalen Technologien hat den Mediensektor, insbesondere den Bereich der Printmedien, tiefgreifend verändert. Er ist mit veränderten Nutzergewohnheiten, dem Ausbau von Online-Presseschauen und dem Wettbewerb mit neuen digitalen Kanälen konfrontiert. Diese Veränderungen haben zu einem drastischen Rückgang der Einnahmen der Verlage geführt und gefährden damit ihr Geschäftsmodell sowie ihre wesentliche Rolle in demokratischen Gesellschaften. Um dem entgegenzuwirken, wurden mehrere Gesetzgebungsinitiativen ergriffen, darunter die Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt. Mit dieser Richtlinie wird ein spezifisches verwandtes Schutzrecht zugunsten von Presseverlagen für die Online-Nutzung ihrer Presseveröffentlichungen durch Anbieter von Diensten der Informationsgesellschaft eingeführt, das es ihnen u. a. ermöglicht, eine solche Nutzung zu erlauben oder zu verbieten.... Lesen Sie mehr

Bundesgerichtshof, Urteil vom12.05.2026
- KZR 6/24 -

BGH zieht Grenzen des "Sammelklage-Inkassos" beim LKW-Kartell

70.000 Fälle sind zu viel für ein Verfahren

Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass Kartellschadensersatzansprüche grundsätzlich im Wege der Sammelklage von einem Inkassodienstleister geltend gemacht werden können. Macht es die Anspruchsbündelung den Zivilgerichten aber im Einzelfall praktisch unmöglich, wirkungsvollen gerichtlichen Rechtsschutz zu gewähren, darf das Gericht dem Inkassodienstleister eine Auflage zur Vorbereitung der Verfahrenstrennung erteilen. Kommt der klagende Inkassodienstleister einer solchen Auflage nicht nach, ist die Klage rechtsmissbräuchlich und als unzulässig abzuweisen. Lesen Sie mehr

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Amtsgericht München, Urteil vom06.06.2025
- 172 C 24940/24 -

Kulanzgutschrift für defekten Kühlschrank an Rückgabe des Altgeräts gebunden

Zahlungsanspruch eines Elektromarkts nach verweigerter Herausgabe eines im Rahmen einer Kulanzvereinbarung ersetzten Kühlschranks bejaht

Muss der defekte, alte Kühlschrank zurückgegeben werden, wenn aus Kulanz ein Rabatt für einen neuen Kühlschrank gewährt wird? Mit dieser Frage hat sich kürzlich das Amtsgericht München beschäftigt. Lesen Sie mehr

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom28.04.2026
- L 16 KR 161/26 B ER -

Krankenkasse muss Abnehmspritze Mounjaro (Tirzepatid) nicht zahlen

Landessozialgericht sieht Abnehmspritze als Lifestyle-Medikament

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) das Medikament Mounjaro (Tirzepatid) außerhalb der Zulassung nicht übernehmen muss. So muss die gesetzliche Krankenversicherung Tirzepatid zur Behandlung einer Hormonstörung und Adipositas nicht finanzieren. Lesen Sie mehr

Landgericht Landau, Urteil vom19.12.2025
- 3 O 186/23 -

Schlaglochunfall wegen 4 cm tiefen und großfächigen Schlagloch

Land verletzt Verkehrssicherungspflicht - E-Bike-Fahrer geht dennoch leer aus

Ein schwer beschädigter Straßenbelag kann eine Pflichtverletzung der öffentlichen Hand begründen – insbesondere dann, wenn bekannte Schäden nur unzureichend behoben werden. Gleichwohl führt auch ein solcher Pflichtverstoß nicht automatisch zu Schadensersatz. Dies hat das Landgericht Landau entschieden. Lesen Sie mehr

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Landgericht Lübeck, Urteil vom27.05.2025
- 5 O 98/24 -

Kein Schmerzensgeld nach Sturz durch Heuboden

Aushang wies auf Nichtbetreten des Heubodens hin

Das Landgericht Lübeck verneinte Ersatzansprüche einer Frau, die durch den Heuboden eines Pferdestalls stürzte und sich dabei verletzte. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Ansbach, Urteil vom24.11.2025
- AN 17 K 24.1695 -

Denkmalschutzrechtlicher Ensembleschutz wichtiger als Photovoltaikanlage auf dem Hausdach

Keine Errichtung von Photovoltaikanlagen auf einem Hausdach in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber
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Verwaltungsgericht Gießen, Beschluss vom05.05.2026
- 8 L 1493/26.GI -

Stadt zur Sicherstellung von Lärmimmissionswerten bei Gaststättenbetrieb verpflichtet

Schutzanspruch einer Anwohnerin in allgemeinem Wohngebiet gegen nächtliche Lärmbelastungen durch Außengastronomie bestätigt
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Landgericht Hamburg, Beschluss vom07.05.2026
- 24 O 149/26 -

Ulmen ./. SPIEGEL-Verlag im Fall Collien Fernandes: Spiegel-Berichterstattung war zulässig

Landgericht Hamburg weist Ulmens Verfügungsantrag überwiegend zurück
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Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom23.04.2026
- 2-06 O 135/26 -

Werbung für ein Allergiemittel mit der Aussage „macht nicht müde“ ist irreführend

Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom07.05.2026
- VG 2 K 410/25 -

AfD darf millionenschwere Plakatkampagne mangels feststellbaren Spenders nicht annehmen

Weiterleitungspflicht an Bundestagsverwaltung bestätigt
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Amtsgericht München, Urteil vom12.02.2026
- 223 C 6838/25 -

Paketzusteller darf vor drei bellenden Hunden auf Motorhaube eines Porsche Cayenne flüchten

Keine Haftung für behauptete Schäden auf der Flucht vor Hunden
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Bundesgerichtshof, Urteil vom06.05.2026
- VIII ZR 73/24 und VIII ZR 257/2 -

Beweislastumkehr beim Verbrauchsgüterkauf greift auch bei anderen möglichen Ursachen

Bundesgerichtshof bestätigt Rechtsprechung zu den Grundsätzen der Beweislastumkehr gemäß § 477 BGB beim Verbrauchsgüterkauf
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Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom06.05.2026
- VG 42 K 73/25 -

Ausweiskontrollen und Videoüberwachung in Berliner Sommerbädern datenschutzrechtlich zulässig

Sicherheitsmaßnahmen zur Gefahrenabwehr als verhältnismäßig und rechtmäßig bewertet
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Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom06.05.2026
- 4 A 3451/25 -

Keine Verbandsklagebefugnis nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb für Wirtschaftsverband

Wirtschaftsverband verliert nach Gesetzesänderung die Verbandsklagebefugnis
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Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom06.05.2026
- VG 21 K 158/24 -

Irische Pro-Palästina-Aktivistin verliert EU-Freizügigkeit nicht

Beteiligung an propalästinensischen Protesten rechtfertigt nicht den Entzug der EU-Freizügigkeit
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Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom06.05.2026
- BVerwG 7 C 2.25 -

Lärmschutz zugunsten von Einrichtung für Pflegebedürftige

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom05.05.2026
- 6 B 234/26, 6 B 235//26, 6 B 236/26 -

Keine Beförderung für Polizeikommissarin nach Änderung des Geschlechtseintrags in der Absicht dadurch ihre Beförderungschancen zu erhöhen

Zweifel an Eignung aufgrund Verdachts eines Dienstvergehens rechtfertigen Nichtberücksichtigung bei Beförderungen
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Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom22.04.2026
- 8 C 10333/25.OVG -

Auch bei einem Bevölkerungsrückgang kann es gute Gründe für das Ausweisen eines neuen Wohngebiets geben

Rechtmäßigkeit der Planung eines neuen Wohngebiets im Stadtteil Ixheim in Zweibrücken bestätigt
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Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom05.05.2026
- 18 L 264/26 -

Einrichtung einer Fahrradstraße setzt Erhebung von umfangreichen Verkehrsdaten voraus

Die Ausweisung einer Fahrradstraße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath ist rechtswidrig. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden und der Stadt Bergisch Gladbach aufgegeben, die bereits vorhandenen Verkehrsschilder zu entfernen. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom04.05.2026
- 7 B 24/26 -

Tierschutzrechtlich sichergestellte Hunde dürfen veräußert werden

Die tierschutzrechtliche Veräußerungsverfügung des Amtes Mittelholstein (Antragsgegner) gegenüber einem Hundetrainer und seiner Frau (Antragsteller) ist nach summarischer Prüfung rechtmäßig. Dies hat das für Tierschutzrecht zuständige Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein beschlossen. Lesen Sie mehr

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom14.04.2026
- 2 U 174/24 -

Orientierung eines Richters am christlichen Menschenbild ist kein Befangenheitsgrund

Bezeichnet ein Parteivertreter die rechtlichen Ausführungen des erkennenden Richters als "rührselig" und erläutert dieser, dass er seine Erwägungen am christlichen Menschenbild orientiere, begründet dies nicht die Besorgnis der Befangenheit. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat den Befangenheitsantrag zurückgewiesen. Lesen Sie mehr

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom30.04.2026
- 4 B 450/26 -

Festival "Hai in den Mai" benötigte eine naturschutzrechtliche Befreiung

Die Veranstalterin hatte für den 30.04.2026 bis 04.05.2026 in Stemwede das Festival "Hai in den Mai" geplant. Sie blieb auch in zweiter Instanz mit ihrem Begehren erfolglos, die Gemeinde im Wege der einstweiligen Anordnung zu verpflichten, über mehrere von ihr gestellte Anträge - auf Marktfestsetzung, immissionsschutzrechtliche Ausnahme sowie gaststättenrechtliche Erlaubnis - zu entscheiden. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden vom 28.04.2026. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Aachen, Urteil vom14.04.2026
- 10 K 2273/25 -

Stadt muss Antrag eines Anwohners hinsichtlich eines Durchfahrtsverbots wegen unzureichender Ermittlungen zu Lärmbelastung und Alternativrouten erneut prüfen

Eine Jülicherin, deren Wohnhaus an die Straße Von-Schöfer-Ring und damit an die sog. "Rübenachse" angrenzt, hat einen Anspruch auf erneute Entscheidung über ihren Antrag auf (weitergehende) verkehrsrechtliche Maßnahmen. Die Straße Von-Schöfer-Ring wird - als Teil der sog. "Rübenachse" - während der sog. "Rübenkampagne" von Schwerlastverkehr befahren, um Zuckerrüben zum Zweck der Verarbeitung zu der in Jülich befindlichen Zuckerfabrik zu transportieren. Lesen Sie mehr

Europäischer Gerichtshof, Urteil vom30.04.2026
- C-127/24 -

Seniorenwohnheim muss keine GEMA-Gebühren zahlen

Die Weitersendung der mit einer Satellitenantenne empfangenen Fernseh- und Hörfunkprogramme in die Zimmer eines Seniorenwohnheims über ein Kabelnetz stellt keine öffentliche Wiedergabe im Sinne des Unionsrechts dar Lesen Sie mehr

Kammergericht Berlin, Urteil vom30.04.2026
- 20 VKl 1/25 -

Verbandsklage gegen "X" wegen Datenschutzverletzungen unzulässig

Das Kammergericht hat die Verbandsklage der niederländischen Stichting Onderzoek Marktinformatie (SOMI) gegen die Betreiberin des sozialen Netzwerks „X“ wegen behaupteter Datenschutzverletzungen als unzulässig abgewiesen. Die von SOMI geltend gemachten Schadensersatzansprüche der Verbraucher seien für die erstrebte kollektive Rechtsverfolgung nicht geeignet. Ob den betroffenen Verbrauchern tatsächlich ein Schaden entstanden sei, könne nur im jeweiligen Einzelfall entschieden werden. Lesen Sie mehr

Amtsgericht München, Urteil vom09.02.2026
- 191 C 10975/25 -

Stillschweigende Verlängerung eines Trainingsvertrages in Karateschule

Wird ein zunächst für 6 Monate geschlossener Karatetraining-Vertrag von beiden Seiten - der Schule und dem Schüler - fortgesetzt, so kommt stillschweigend ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag zustande. Somit hat die Karateschule auch einen Anspruch auf Zahlung der Trainingskosten. Rechtlich ist ein Karatetraining-Vertrag als Dienstvertrag zu werten. Das hat das Amtsgericht München entschieden. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Wiesbaden, Urteil vom12.02.2026
- 28 K 993/24.WI.D -

Polizeibeamter nach Körperverletzung im Amt zu Recht aus dem Beamtenverhältnis entfernt

Die Disziplinarkammer für das Land Hessen hat einen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Nordhessen aus dem Beamtenverhältnis entfernt. Der Beamte hatte sich wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt und Verfolgung Unschuldiger strafbar gemacht. Eine Fortsetzung des Beamtenverhältnisses sei daher nicht mehr tragbar, befand die Disziplinarkammer in ihrem Urteil. Lesen Sie mehr

Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom30.04.2026
- VG 6 L 229/26 -

Deutscher Buchhandlungspreis: Verwaltungsgericht untersagt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer "Extremismus"-Äußerung zu Berliner Buchladen

Das Verwaltungsgericht Berlin hat dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vorläufig (BKM) untersagt, die Betreiber der Berliner Buchhandlung "Zur schwankenden Weltkugel" als politische Extremisten zu bezeichnen. Lesen Sie mehr

Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom19.02.2026
- 7 O 324/25 -

Kein Anspruch auf Überfahrt zur Garage ohne Grundbucheintragung oder Notwegerecht

Wer für die Zufahrt zu seiner Garage darauf angewiesen ist, dass der Nachbar die Überfahrt über sein Grundstück duldet, sollte sich dieses Recht im Grundbuch eintragen lassen. Denn kommt das Grundstück in andere Hände, bindet eine schlichte Vereinbarung den neuen Eigentümer nicht. Das hat das Landgericht festgestellt und die Klage einer Garagenbesitzerin abgewiesen. Lesen Sie mehr