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Dienstag, 27. Oktober 2020

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Schäferhund“ veröffentlicht wurden

Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 08.02.1991
- 6 U 2394/90 -

Sturz einer 86-jährigen Frau aufgrund Angst vor freilaufendem Schäferhund: Tierhalter haften auf Schmerzensgeld

Unberechenbarkeit des natürlichen Verhaltens des Hundes begründete Tierhalterhaftung

Stürzt eine 86-jährige Frau, weil sie vor Angst vor einem freilaufenden Schäferhund zurückweicht, haftet für die entstandenen Verletzungen der Tierhalter. Die im natürlichen Verhalten liegende Unberechenbarkeit des Hundes begründet die Tierhalterhaftung. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg hervor.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Während eines Spaziergangs stürzte eine 86-jährige Frau, nachdem sie von einem schwanzwedelnd auf sie zukommenden freilaufenden Schäferhund zurückwich. Aufgrund des Sturzes erlitt die Frau eine Oberschenkelfraktur links, eine Fraktur der 11. Rippe und nachfolgend eine tiefe Beinvenenthrombose. Da sie aufgrund der Verletzungen zu einem Pflegefall wurde und sich nicht mehr selbst versorgen konnte sowie auf einen Rollstuhl angewiesen war und bei Witterungswechsel Schmerzen im operierten Bein auftraten, verklagte sie die Hundehalter auf Zahlung eines Schmerzensgelds.... Lesen Sie mehr

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Landgericht Mainz, Urteil vom 26.02.2002
- 6 S 28/01 -

Vermieter hat Anspruch auf Neutapezierung und Reinigung der Holzdecke bei exzessiver Tierhaltung durch Mieter

Halten von sieben Katzen, einem Schäferhund und zwei Chinchillas in Zwei-Zimmer-Wohnung ist vertragswidrig

Werden in einer Zwei-Zimmer-Mietwohnung sieben Katzen, ein Schäferhund und zwei Chinchillas gehalten, so stellt dies einen vertragswidrigen Gebrauch der Mietsache dar. Der Vermieter hat daher einen Anspruch auf Neutapezierung und Reinigung der Holzdecke. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Mainz hervor.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Mieter einer Zwei-Zimmer-Wohnung hielten in dieser sieben Katzen, ein Schäferhund sowie zwei Chinchillas. Die Vermieter hielten dies für unzulässig und verlangten nach dem Auszug der Mieter Schadenersatz wegen einer Neutapezierung sowie wegen der Reinigung der Holzdecke der Wohnung. Diese sei nötig gewesen, da es in der Wohnung nach tierischen... Lesen Sie mehr

Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 04.06.1999
- 33 C 4476/98 - 67 -

Halten von zwei Schäferhunden in 1-Zimmer-Wohnung muss nicht genehmigt werden

Schäden an Wohnung und Ängste der Mitbewohner zu befürchten

Ein Mieter hat gegenüber seinem Vermieter keinen Anspruch auf Genehmigung der Haltung zweier Schäferhunde in einer 1-Zimmer-Wohnung. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt a.M. hervor.

In dem zugrunde liegenden Fall bestand Streit darüber, ob ein Mieter in seiner 1-Zimmer-Wohnung zwei Schäferhunde halten durfte oder nicht.Das Amtsgericht Frankfurt a.M. war der Ansicht, dass der Mieter keinen Anspruch auf Genehmigung der Hundehaltung hatte. Dagegen habe die geringe Größe der Wohnung gesprochen. Denn eine... Lesen Sie mehr

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Amtsgericht Montabaur, Urteil vom 17.01.2013

Grundloses Töten eines Wolfes verstößt gegen Tierschutzgesetz

Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt

Das Erlegen eines Wolfes ohne Rechtfertigung stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichtes Montabaur hervor.

Dem vorzuliegenden Fall liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Im April vorigen Jahres wurde in einem Jagdrevier im Westerwald ein Wolf durch einen Jäger erschossen. Vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Montabaur musste sich der Jäger nunmehr wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wie auch gegen das Bundesnaturschutzgesetz verantworten. Von Seiten des Vertreters der Staatsanwaltschaft... Lesen Sie mehr




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