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Donnerstag, 1. Dezember 2022

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Reisekrankenversicherung“ veröffentlicht wurden

Landgericht Coburg, Beschluss vom 08.05.2008
- 32 S 11/08 -

Auslandskrankenversicherung: versicherter Zeitraum wichtig!

Zur Frage, wann die Auslandskrankenversicherung auch für eine Behandlung nach Ablauf der Versicherungszeit von sechs Wochen zahlen muss

Die Auslandskrankenversicherung erfasst häufig nur einen Auslandsaufenthalt bis sechs Wochen. Wird der Reisende während dieser Zeit krank und ist länger transportunfähig, besteht allerdings auch für die weiteren Behandlungskosten Deckung. Dass das unabhängig davon gilt, für welchen Zeitpunkt der Versicherte die Rückreise ursprünglich geplant hatte, entschieden jetzt Amts- und Landgericht Coburg.

Sie sprachen einem Versicherten rund 1.750 € zu, weil es nach ihrer Auffassung keine Rolle spielt, wie lange der Reisende im Ausland bleiben wollte und ob er die Rückreise für einen späteren Termin gebucht hatte. Maßgeblich ist allein, ob er innerhalb der ersten 42 Tage erkrankt und deshalb nach sechs Wochen noch nicht reisefähig ist.Der klagende Versicherungsnehmer und seine Ehefrau buchten eine 46-tägige Flugreise nach Asien und schlossen bei dem beklagten Versicherer eine Auslandskrankenversicherung ab. Nach den Versicherungsbedingungen (dem Kleingedruckten) war der Versicherungsschutz aber auf 42 Tage begrenzt. Ausnahme: Die... Lesen Sie mehr

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Landgericht München I, Urteil vom 16.11.2006
- AZ 34 S 521/06 -

Bereits das Einreichen einzelner falscher Rechnungen bewirkt den Verlust des gesamten Reisekrankenversicherungsschutzes

Obliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers führt zur Leistungsfreiheit der Versicherung

Die Einreichung auch nur einzelner falscher Belege führt zur Leistungsfreiheit des Versicherers insgesamt, auch wenn tatsächlich eine Erkrankung im Ausland vorlag und Kosten angefallen sind.

Die Klägerin hatte bei der Beklagten eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, in deren Versicherungsschutz auch der Ehemann der Klägerin einbezogen war. Dieser erkrankte im Rahmen eines Nigeriaaufenthaltes im Jahre 2004 an Malaria und wurde dort behandelt. Für diese Behandlung und für Medikamente wurden ihm Rechnungen und Quittungen ausgestellt, die die Klägerin zusammen... Lesen Sie mehr




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