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Freitag, 15. November 2019

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Phantasiename“ veröffentlicht wurden

Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 13.12.1983
- BReg 1 Z 79/83 -

Phantasiename: "Samandu" als erfundener Vorname für ein männliches Kind zulässig

Phantasienamen sind grundsätzlich erlaubt

Grundsätzlich dürfen Eltern ihrem Kind auch Phantasienamen geben. Dabei steht den Eltern ein großer Spielraum zur Verfügung. Daher ist der erfundene Vorname "Samandu" für ein männliches Kind zulässig. Dies geht aus einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgericht hervor.

In dem zugrunde liegenden Fall bestand Streit darüber, ob die Eltern ihren Sohn neben dem Vornamen "Bastian" auch den erfundenen Vornamen "Samandu" geben durften.Das Bayerische Oberste Landesgericht führte zunächst aus, dass es allgemeinverbindliche Vorschriften über die Wahl von Vornamen nicht gibt. Daher sei die Wahl des Vornamens nur dahingehend begrenzt, dass die Namensgebung nicht gegen die "allgemeine Sitte und Ordnung" verstößt. Zudem dürfe sie nicht dem Kindeswohl widersprechen. Damit scheiden Namen aus, die lächerlich oder anstößig sind.... Lesen Sie mehr




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