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Donnerstag, 18. Juli 2019

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die zehn aktuellsten Urteile, die zum Schlagwort „Papagei“ veröffentlicht wurden

Landgericht Zwickau, Urteil vom 01.06.2001
- 6 S 388/00 -

Halten von Papageien und Kakadus im Freien für eine Stunde am Tag zulässig

Schutz des Ruhebedürfnisses vor unzumutbaren ortsunüblichen Lärm

Papageien und Kakadus dürfen in einem Wohngebiet nur eine Stunde am Tag im Freien gehalten werden. Denn das Ruhebedürfnis der Nachbarn ist zu schützen. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Zwickau hervor.

In dem zugrunde liegenden Fall hielt der Bewohner eines Einfamilienhauses in seinem Garten zwei Papageien und zwei Kakadus in einer Voliere. Aufgrund der von den Vögeln ausgehende Lärm, fühlte sich ein Nachbar gestört. Er verlangte daher von dem Vogelbesitzer die Vogelhaltung im Garten vollständig zu unterlassen. Der Vogelbesitzer meinte, dass von den Vögeln kein unüblicher Lärm für eine Einfamilienhaussiedlung ausgehe und weigerte sich dem Begehren des Nachbarn nachzukommen. Dieser erhob daraufhin Klage.Das Landgericht Zwickau entschied teilweise zu Gunsten des Nachbarn. Es verpflichtete den Vogelbesitzer, die Vogeltierhaltung... Lesen Sie mehr

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Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 10.01.1990
- 5 Ss (OWI) 476/89 - (OWI) 198/99 -

Lauter Papagei in der Wohnung: Wohnungsinhaber muss dafür sorgen, dass sein Papagei keinen übermäßigen Lärm macht

Tierhalter begeht Ordnungswidrigkeit, wenn er nichts gegen übermäßigen Lärm seines Papageis unternimmt

Papageien sind hochsoziale Tiere, die der Zuwendung durch den Menschen bedürfen. Kommt es bei fehlender Zuwendung zu vermehrter Lautäußerung, so muss der Tierhalter geeignete Maßnahmen zur Abstellung der verursachten Störung treffen. Dies entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf.

Das zuständige Amtsgericht hatte gegen die Halterin eines Graupapageis eine Geldbuße von 100 DM wegen Zuwiderhandlung gegen § 12 LImSchG (nordrheinwestfälisches Landesimmissionsschutzgesetz) festgesetzt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigte diese Entscheidung. Die betroffene Tierhalterin wohnte in einem Vierfamilienhaus in einer reinen Wohngegend. Sie war tagsüber häufig abwesend,... Lesen Sie mehr

Landgericht Hannover, Urteil vom 08.05.2009
- 16 S 44/08 -

Nur zwei Stunden Papageienlärm

Papageiengeräusche müssen nur begrenzt geduldet werden

Das Geschrei von Papageien ist den Nachbarn nur für eine Dauer von zwei Stunden pro Tag zumutbar. Das hat das Landgericht Hannover entschieden.

Ein Mann aus dem niedersächsischen Springe klagte gegen seinen Nachbarn. Dieser ist Papageien-Besitzer und hält seine Vögel in einer Außenvoliere. Da die Tiere "ohrenbetäubenden Lärm" machten, ging der Nachbar gerichtlich gegen die Vogelgeräusche vor. Das Landgericht entschied, dass der Halter die Papageien nur noch zwei Stunden am Tag nach draußen lassen darf.Die Geräusche... Lesen Sie mehr

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Verwaltungsgericht Göttingen, Beschluss vom 27.02.2007
- 4 B 227/06 -

Artenschutz - Züchter darf Fächerpapageien nicht behalten

Ohne Herkunftsnachweis keine Erlaubnis zur Tierhaltung

Das Verwaltungsgericht Göttingen hat die Einziehung eines Fächerpapageien und des von ihm abstammenden Jungtieres in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren bestätigt.

Fächerpapageien gehören - wie nahezu alle Papageienvögel - zu den Tieren der besonders geschützten Arten, deren Besitz nach den europarechtlichen und nationalen Bestimmungen zum Artenschutz grundsätzlich verboten ist. Wer dennoch derartige Tiere besitzt, muss nachweisen, dass sie legal innerhalb der Europäischen Gemeinschaft gezüchtet wurden oder rechtmäßig aus einem Drittstaat in die Gemeinschaft gelangten.... Lesen Sie mehr

Landgericht Lüneburg, Urteil vom 18.02.2003
- 6 S 134/02 -

Mieter hat keinen Anspruch auf Schadensersatz für infolge einer Renovierung gestorbenen Papageis

Mieter muss Schutzmaßnahmen für Papagei treffen

Wenn bei Modernisierungsmaßnahmen der Papagei des Mieters stirbt, muss der Vermieter dafür keinen Ersatz leisten. Das hat das Landgericht Lüneburg entschieden.

Im Fall ließ der Vermieter die Fugen im Badezimmer des Mieters renovieren. Durch die entstehende Staubentwicklung kam der Papagei zu Schaden, der in der Folge verstarb.Das Gericht urteilte, dass der Vermieter den Papagei nicht ersetzen müsse. Der Mieter habe keine Schutzmaßnahmen für den Papagei getroffen, obwohl er wusste, dass Papageien sehr empfindlich seien. Ihn treffe... Lesen Sie mehr




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