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Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 17.01.2008
12 U 1207/06 -

Mäharbeiten: Schadensersatz für hochgeschleuderten Stein

Beschädigt ein bei Mäharbeiten hoch geschleuderter Stein einen Pkw, schuldet der Halter des Mähfahrzeugs Schadenersatz, sofern es zumutbar war, den Pkw passieren zu lassen und die Mäharbeiten erst anschließend fortzusetzen. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.

Einem Pkw-Fahrer kam auf einer sehr wenig befahrenen Landstraße ein Mähfahrzeug entgegen. Als er dieses sah, hielt er sein Fahrzeug am Straßenrand an. Das Mähfahrzeug fuhr vorbei und beschädigt den Pkw durch einen hoch geschleuderten Stein.

Das Landgericht Bad Kreuznach hat dem Eigentümer des Pkw einen Anspruch auf Schadenersatz zuerkannt.

Die dagegen gerichtete Berufung der öffentlichen Hand (= Halter des Mähfahrzeugs) wurde nach einem Hinweisbeschluss des Oberlandesgerichts Koblenz vom 17.01.2008 zurückgenommen. Nach Auffassung des 12. Zivilsenats war es dem Fahrer des Mähfahrzeugs angesichts des äußerst geringen Verkehrsaufkommens zumutbar, den Pkw passieren zu lassen und die Mäharbeiten erst anschließend fortzusetzen.

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© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 03.04.2008
Quelle: ra-online, OLG Koblenz (pm)

Vorinstanz:
  • Landgericht Bad Kreuznach, Urteil vom 28.07.2007
    [Aktenzeichen: 2 O 137/06]
Aktuelle Urteile aus dem Schadensersatzrecht

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Dokument-Nr.: 5842 Dokument-Nr. 5842

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