wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 4.01 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben „verschluckt“ hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
kostenlose-Urteile.de
Dienstag, 23. Juli 2019

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche




Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern0/0/5(0)
Hier beginnt die eigentliche Meldung:

Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 21.10.2003
I-20 U 170/02 -

Beuys-Schülerin unterliegt auch vor dem Oberlandesgericht

Der 20. Zivilsenat hat den Anspruch der Beuys-Schülerin S. auf Urheberschaft an einer Kopfskulptur, die von Joseph Beuys in verschiedenen Installationen verwendet worden ist, in zweiter Instanz zurückgewiesen.

Die Klägerin hatte vorgetragen, sie habe 1963 an der Düsseldorfer Kunstakademie in einer von Beuys geleiteten Klasse eine Tonbüste modelliert, die die besondere Aufmerksamkeit ihres Lehrers gefunden habe. Dieser habe die Skulptur schließlich an sich genommen, den Mund der Plastik geöffnet und die Mundwinkel leicht nach oben gezogen. Die Skulptur habe Beuys später als Vorlage zu einem Gipskopf gedient, von dem mehrere Metallabgüsse hergestellt worden seien. Diese Abgüsse hat Beuys u.a. zu Bestandteilen seiner Kompositionen "Straßenbahnhaltestelle" und "Palazzo Regale" gemacht.

Ursprünglich hatte die Klägerin nur auf Feststellung ihrer Miturheberschaft an dem Werk geklagt. Diesen Anspruch hatte bereits das Landgericht abgewiesen. Mit ihrer Berufung gegen dieses Urteil hatte die Klägerin nun hilfsweise auch geltend gemacht, alleinige Urheberin des Werkes zu sein. Auch mit diesem geänderten Antrag hatte sie vor dem Senat keinen Erfolg. Denn um ihre Urheberschaft an der Skulptur feststellen zu können, hätte sie nach Auffassung des Senats beweisen müssen, wie der Tonkopf im Ursprungszustand aussah und in welchem Ausmaß er durch die Eingriffe von Joseph Beuys verändert wurde. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme, in deren Verlauf verschiedene Mitschüler der Klägerin und Kunstkenner vernommen worden sind, war der ursprüngliche Zustand der Tonbüste aber nicht zu rekonstruieren.

Werbung

© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 10.04.2005
Quelle: Pressemitteilung des OLG Düsseldorf vom 21.10.2003

Aktuelle Urteile aus dem Urheberrecht
Urteile zu den Schlagwörtern: Urheberschaft

Urteile sind im Original meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst kostenlose-urteile.de alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Dokument-Nr.: 1594 Dokument-Nr. 1594

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: https://www.kostenlose-urteile.de/Urteil1594

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

Schicken Sie uns Ihr Urteil!Ihre Kanzlei hat interessante, wichtige oder kuriose Fälle vor Gericht verhandelt?
Senden Sie uns diese Entscheidungen doch einfach für kostenlose-urteile.de zu. Unsere Redaktion schaut gern, ob sich das Urteil für eine Veröffentlichung eignet.
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0
 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Kommentare (0)

 
 

Werbung

Drucken
Das könnte Sie auch interessieren ...



Werbung