wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 4.01 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen


Werbung

kostenlose-Urteile.de
Donnerstag, 29. September 2016

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche




Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern2.3/0/5(6)
Hier beginnt die eigentliche Meldung:

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 17.09.2014
11 ME 228/14 -

OVG Niedersachsen bestätigt: "Hundeflüsterer" Cesar Millan benötigt für Hunde-Show tier­schutz­recht­liche Erlaubnis

Beschwerde des "Hundeflüsterers" erfolglos

Der als "Hundeflüsterer" international bekannte Cesar Millan benötigt für die Sequenzen mit fremden Hunden von Zuschauern im Rahmen seiner in Hannover beginnenden Deutschland-Tournee "The Leader Of The Pack" eine tier­schutz­recht­liche Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f) Tierschutzgesetz der Landeshauptstadt Hannover.

Den Eilantrag von Cesar Millan, mit dem er festgestellt wissen wollte, dass es einer solchen Erlaubnis nicht bedarf, hatte das Verwaltungsgericht Hannover mit Beschluss vom 15. September 2014 abgelehnt. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht wies die dagegen eingelegte Beschwerde zurück.

Auch einmaliges Anleiten der Hundehalter zur Ausbildung ihrer Hunde bedarf Erlaubnispflicht und Sachkundenachweis

Das Oberverwaltungsgericht bestätigte die Auffassung, dass die im Rahmen der Show durchgeführten Sequenzen mit fremden Hunden eine tierschutzrechtliche Erlaubnis erfordern. Die Erlaubnispflicht ist nicht auf Trainer klassischer Hundeschulen beschränkt. Auch das gewerbsmäßige einmalige Ausbilden von Hunden oder Anleiten von Hundehaltern zur Ausbildung ihrer Hunde kann zu negativen Auswirkungen auf das Wohlergehen der Tiere führen. Bei der Show werden an Hunden fremder Hundehalter Trainingsmethoden in Anwesenheit des jeweiligen Hundehalters demonstriert. Ein solches Vorführen von Trainingsmethoden stellt zumindest ein Anleiten der Hundehalter zur Ausbildung ihrer Hunde im Sinne des § 11 Abs. Nr. 8 f) TierSchG dar, sodass die Erlaubnispflicht eingreift und ein Sachkundenachweis erforderlich ist.

Werbung

© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 17.09.2014
Quelle: Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht/ra-online

Dokument-Nr.: 18847 Dokument-Nr. 18847

Aktuelle Urteile aus dem Tierschutzrecht | Tierrecht | Verwaltungsrecht

Urteile sind im Original meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst kostenlose-urteile.de alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: http://www.kostenlose-urteile.de/Beschluss18847

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 2.3 (max. 5)  -  6 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Kommentare (5)

 
 
Moni schrieb am 22.09.2014

mal wieder der typische deutsche Beamtenklüngel. Eher sollten mal all die Tiergutmenschen und -schützer durch eine Charakterprüfung

Gunnar M. schrieb am 22.09.2014

Nun ja, die Ablehnung des Eilantrags ist, da aus generisch-rechtlicher Sicht gesehen, zunächst einmal in Ordnung. Der Sachkundenachweis sollte auf Grund seiner Expertise nun zügig anerkannt werden. Und das hat mit dem Gesetzgeber nichts mehr zu tun.

Der Verweis meines Vorkommentators mit Verweis auf eine Partei, die jahrzehntelang die Legislative dieses Landes für ihr politisches Klientel missbraucht hat, entsprich inhaltlich nicht den Tatsachen.

Helene S. schrieb am 20.09.2014

...richtig ins Schwarze getroffen, traurig aber wahr! VG

Bugge schrieb am 20.09.2014

Besser wäre es, wenn jeder, der meint einen oder mehrer Hunde haben zu müssen eine Ausbildung bei Millan oder einem anderen Verhaltensprofi machen MUSS, bevor er sich erdreistet einen Hund zu halten. Tierquäler werden nicht bestraft, aber Millan braucht eine "Erlaubins". Ich lach mich tot!!!! Diese Helden der Gesetzesgebung sollen sich die Sendung ansehen. Das dürfte reichen. Naja, jedenfalls für intelligente Menschen!

Waldemar 2UB schrieb am 17.09.2014

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden. Sind wir stolz auf unsere Gesätze?

Mit FDP gäbe es so was nicht, denkt um!!!

Werbung

Drucken
Das könnte Sie auch interessieren ...


Werbung