wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 4.01 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
kostenlose-Urteile.de
Donnerstag, 30. März 2017

kostenlose-urteile.de ist ein Service der ra-online GmbH


Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff für die Urteilssuche ein:
unsere Urteilssuche




Logo des Deutschen Anwaltsregister (DAWR)

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern4/0/5(8)
Hier beginnt die eigentliche Meldung:

Amtsgericht Köpenick, Urteil vom 15.11.2000
12 C 214/00 -

Warmwasser: Bei übermäßigem Kaltwasservorlauf ist Mietminderung von 10 % gerechtfertigt

Kaltwasservorlauf in Mietwohnung darf nicht länger als 10 Sekunden dauern

Der normgemäße Kaltwasservorlauf bei der Entnahme von Warmwasser darf nicht länger als 10 Sekunden dauern. Dabei dürfen höchstens 5 Liter Kaltwasser vorlaufen. Dies entschied das Amtsgericht Köpenick in einem Fall, in dem es in der Wohnung eines Mieterehepaars zu einem Kaltwasservorlauf von ca. 10 Liter kam, bevor warmes Wasser aus der Leitung floss. Dies geschah immer dann, wenn längere Zeit kein Warmwasser abgenommen wurde, insbesondere also am Morgen.

Das Gericht folgte den Ausführungen der betroffenen Mieter, die vorgetragen hatten, dass sie bei einem Duschbad am Morgen immer einen 10 Liter Eimer Wasser benutzt hätten, um das vorlaufende Kaltwasser aufzufangen, um dieses für andere Zwecke zu verwenden. Der Eimer sei randvoll mit Wasser gelaufen, bevor warmes Wasser anlag. Dies sei, so die Richter, ein "ungewöhnlich langer und übermäßiger Kaltwasservorlauf".

Übermäßiger Kaltwasservorlauf belastet Mieter zweifach

Dies belaste die Mieter gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen durch die Minderung der Tauglichkeit der Mietsache bei der Warmwasserversorgung, und zum anderen durch die zusätzlichen Kosten für den übermäßigen Kaltwasservorlauf. Insbesondere dadurch, dass die Mieter neben den Einschränkungen des Mietgebrauchs auch noch mit Mehrkosten für den Wasserbrauch belastet werden, sei die vorgenommene Minderung in Höhe von 10 % der Grundmiete angemessen.

Werbung

© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 09.03.2011
Quelle: ra-online, Amtsgericht Köpenick (vt/we)

Aktuelle Urteile aus dem Mietrecht
Fundstellen in der Fachliteratur: Zeitschrift: Mietrechtliche Mitteilungen. Beilage zu Mieter Magazin (MM)
Jahrgang: 2001, Seite: 46
MM 2001, 46

Urteile sind im Original meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst kostenlose-urteile.de alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Dokument-Nr.: 10938 Dokument-Nr. 10938

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: http://www.kostenlose-urteile.de/Urteil10938

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  8 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
 
Sie brauchen Hilfe vom Profi?

Kommentare (3)

 
 
pilarz schrieb am 05.09.2016

Genau so ein Fall haben wir seit letztes Jahr bis Frühjahr 2016. Insgesamt über ein Jahr Probleme mit warmes Wasser. Jetzt haben wir das selbst auf die Nebenkosten für das Wasser erlebt. Fas 200 Euro Nachzahlung. Wir wollen das jetzt reklamieren und die Kosten zurück verlangen.

Ilona Kadas schrieb am 30.03.2014

ZU geringer Wasserdruck, und Warmwasser wechselt ständig von warm auf kalt besonders Abends beim Duchen (fast jeden Abend)

Madest antwortete am 12.06.2014

Jaja, das kenne ich, ich sitze auf dem Wannenrand und muss mit den Hebel jonglieren bis das Wasser so ist das ich ein Vollbad/oder Duschen einlaufen lassen kann. Nur ist das nicht nur am Abend sondern permanent. Unser Vermieter (Hausverwaltung) hat zwar das Gerät nach schauen lassen, und dabei wurde festgestellt das eine Teil fehlt, und zwar der Druckminderer, den hat jedes Durchlaufgerät drin, bei uns fehlt dieser. Heute behauptet man das der Elektriker gesagt hat, "das Geräte ist einwandfrei," und das ist eine LÜGE, ich war dabei als der das dem Hausmeister erklärte. Ich habe nun die Mietminderung geltend gemacht, ich halte 10% ein, und komischerweise jetzt reagiert die Hausverwaltung. Ja, es geht ja um 60,-€ weniger an Miete, und das geht ja mal gar nicht, man soll schön seine Miete zahlen und fresse halten, vor allen soll man Dankbar sein überhaupt dort wohnen zu dürfen. Naja, wenn ich eine andere Möglichkeit gehabt hätte, wäre ich sicher nicht nach Klein Chicago gezogen. ICH MUSSTE aus eine Notlage heraus. Auch versuche ich seit Monaten einen Rückruf der Hausverwaltung zu bekommen, man verspricht mir immer die "Sachbearbeiterin) wird sich bei Ihnen melden, vielleicht hätte ich fragen sollen in welchem Leben in diesen oder im nächsten. Man wird mit den Problemen alle gelassen, sie hätten es gerne wenn man selber viel Geld reinsteckt und sie keine kosten haben. Ich könnte es wenn der Kunde gezahlt hat, aber ich werde drauf verzichten und das Geld festalten um bald ein eigenes Haus zu kaufen, da kann ich dann machen und tun wie ich es will. Dann weiß ich für was ich was ausgegeben habe. Ich hoffe es ändert sich bald.

Werbung

Drucken


Werbung